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Vault

Aus dem Englischen für „Gewölbe“, gesprochen [Voolt]. Separater, gesicherter Raum in der digitalen Welt. In diesem können vertrauliche oder sensible Daten gespeichert werden, um sie dort vor Diebstahl  oder Schadprogrammen zu schützen.

VDSL

Ausgesprochen [Vau-De-Ess-El]. VDSL steht für „Very High Speed Digital Subscriber Line" und stellt die modernere und schnellere Variante des DSL dar. (Siehe DSL)

Verifikation / Verifizierung

Bei Online-Diensten hat „verifizieren" die Bedeutung, dass man einen Nachweis erbringt, der/die tatsächliche Inhaber:in von sensiblen Daten zu sein. So stellt dies die Bestätigung der Identität der oder des Nutzenden dar.
Oft wird die Verifizierung durch die Bestätigung einer E-Mail-Adresse durchgeführt. Bei besonders sensiblen Daten gibt es die Verifizierung per Post (Post-Ident-Verfahren) oder online. Online benötigt man ein gültiges Ausweisdokument sowie ein Endgerät (Tablet, Computer oder Smartphone) mit Kamera und Internetverbindung. Durch ein Streaming-Video wird dann von einem Menschen die Identität überprüft. Der Begriff Verifikation wird synonym verwendet.

Verschlüsselung

Durch einen Schlüssel (Code) werden Daten in eine nicht lesbare Form umgewandelt, um sie vor Dritten zu schützen. Dadurch wird eine sichere digitale Kommunikation ermöglicht.

Versionsnummer (bei Updates oder Programmen)

Hilft dabei, die verschiedenen Versionen oder Stufen (Levels) eines Programms zu unterscheiden.

Videoanruf / Videocall / Videotelefonie / Videotelefonat

Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich hierbei um einen Anruf vom Smartphone, Laptop oder PC aus, wobei sich beide Parteien auf dem Bildschirm des jeweils anderen sehen können. Somit ist ein Videoanruf ist ein Telefonat mit Videobild, mit einer oder mehreren Personen, über das Internet.
Benötigt werden eine Internetverbindung und ein entsprechendes Programm oder eine App. Lautsprecher, Mikrofon und Kamera sind meist in den Endgeräten verbaut.

Videokonferenz / Videokonferenzdienst

Ähnlich wie der Videoanruf geht eine Videokonferenz von einem Smartphone, Laptop oder PC aus. Es sind in der Regel immer mehr als nur zwei Parteien involviert. Teilnehmende können sich gegenseitig auf dem Bildschirm sehen und miteinander sprechen, sofern sie dies über ihre Einstellung der Kamera und des Mikrofons zulassen. So kann man sich über Videokonferenzdienste online mit Freunden treffen, eine Besprechung abhalten oder an Online-Veranstaltungen teilnehmen.
Videokonferenzdienste bieten zudem die Möglichkeit, einen Bildschirminhalt zu teilen: alle Teilnehmenden sehen das, was der Gastgeber (Host) oder ein dazu berechtigter Teilnehmer (meist als Co-Host bezeichnet)  auf seinem Bildschirm sieht. Zudem gibt es zahlreiche Moderationswerkzeuge, wie z. B. die Stummschaltung oder das Entfernen von Teilnehmenden, um die Kommunikation großer Gruppen besser koordinieren und kontrollieren zu können. Neben der Chat-Funktion bieten Anbieter noch weitere Funktionen wie Abstimmungen oder Umfragen an.

Bekannte Anbieter für Videokonferenzen sind Zoom, BigBlueButton oder WebEx. Neben diesen kommerziellen kostenpflichtigen Anbietern gibt es beispielsweise mit Jitsi ein OpenSource Programm, das von einigen Institutionen wie Freifunk gehostet und kostenlos angeboten wird.

Video-on-Demand / VoD

ausgesprochen [Video-on-Dimand]. Aus dem Englischen für „Video auf Abruf“. Video-on-Demand, gerne auch mit VoD abgekürzt, ermöglicht es, digitale Videos (Filme, Serien, Sendungen) von einem Online-Dienst herunterzuladen oder per Streaming direkt anzusehen. Die Videos laufen nicht wie beim klassischen (linearen) Fernsehen nach einem festen Programm ab, sondern können zu einem beliebigen Zeitpunkt angesehen werden.

Videoportal

Auf Videoportalen werden Videos hochgeladen und können dann per Streaming angesehen werden. Nach dem Hochladen sind die Videos meist für jeden im Internet sichtbar. Es gibt aber auch die Option, Videos privat oder versteckt hochzuladen. Videoportale gelten als Video-on-Demand-Dienste, da die Nutzenden auswählen können, welches Video sie wann ansehen wollen. Beispiele sind YouTube und Vimeo.

Viren / Virus 

Aus dem Lateinischen „Gift“. Ein Virus ist eine Schadsoftware. Er schleust sich heimlich und ohne Zustimmung des Benutzers in Programme ein. Darin vervielfältigt er sich selbständig und schädigt so den PC und/oder Programme und Daten. So sind im schlimmsten Falle Datenverluste möglich. Solche (Computer-)Viren beeinträchtigen die Computersicherheit und zählen zur Malware. 
Viren sind für Laien oft schwer zu erkennen, da sie meist als „freundliches“ Programm getarnt werden (siehe Trojaner). Menschen, die Viren verschicken, versuchen persönliche Daten auszulesen oder die Kontrolle über einen befallenen Computer zu erlangen.

Der Ausdruck »Virus« wird umgangssprachlich ebenfalls für (Computer-)Würmer und Trojanische Pferde genutzt, da es oft Mischformen gibt und für Anwender der Unterschied kaum zu erkennen ist.

Virenschutzprogramm / Antivirenprogramm

Ein Virenschutzprogramm soll den Computer, das Smartphone oder andere Geräte vor schädlichen Programmen schützen. Das Virenschutzprogramm erkennt in vielen Fällen schädliche Software und blockiert diese. Aktualisierungen der Virenschutzprogramme sind immer wieder nötig, damit ein aktueller Schutz gewährleistet werden kann. Das Virenschutzprogramm wird auch Antivirenprogramm genannt.
Ein solches Programm überprüft Dateien (z.B. Anhänge von E-Mails) und den gesamten Computer auf Schadsoftware. Dazu vergleicht das Programm die Dateien auf dem Rechner mit den „Fingerabdrücken“ bekannter Schadprogramme. 

Virtual Reality / VR

Aussprache [Wörtschuel-Riäliti], aus dem Englischen für „Virtuelle Realität“. In diese vollständig digitale und künstlich erzeugte Welt taucht man mittels spezieller Brillen, den VR-Brillen, ein. In dieser sieht man nun eine computergenerierte Darstellung einer scheinbaren wirklichen Umgebung. So wird eine interaktive und virtuelle Umgebung, eine künstliche Wirklichkeit, erschaffen. Man sieht seine reale Umgebung nicht mehr. In dieser künstlich geschaffenen Welt kann man beispielsweise über einen Controller interagieren.
Virtual Reality wird zum Spielen, aber auch in der Ausbildung genutzt. 

VoIP / Voice over IP

[Wois-over-Ei-Pi]  steht für „Voice over IP“ und übersetzt sich ins Deutsche sinngemäß etwa in „Sprachübertragung über das Internet“. Mit diversen Programmen und Apps (Skype, WhatsApp oder Facetime) lässt sich über das Internet telefonieren. Da neben den Kosten für die Internetverbindung keine weiteren Kosten anfallen, ist VoIP für Nutzerinnen und Nutzer kostenfrei, solange ein WLAN benutzt wird oder das monatliche Datenvolumen nicht aufgebraucht ist.

VPN

[Vau-Pe-En] steht für „Virtual Private Network“, deutsch „virtuelles privates Netzwerk“. Es verschlüsselt die Datenkommunikation zwischen zwei Endpunkten, zum Beispiel zwischen einem Endgerät und einem anderen. Auf diese Weise kann die Kommunikation nicht von Dritten beeinflusst werden. Dabei sind die verschiedenen Endgeräte bei einem VPN nicht direkt physisch miteinander oder mit einem zentralen Router verbunden wie in einem Heimnetzwerk. 
Die Netzwerkverbindung ist von Unbeteiligten nicht einsehbar. So kann beispielsweise der Computer eines Mitarbeiters von zu Hause aus Zugriff auf das Firmennetz erlangen.

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