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Tab

Ausgesprochen [Täb]. Damit bezeichnet man ein Element bzw. eine Registerkarte des Internetbrowsers. Im Deutschen nennt man dies häufig als „Reiter“. In einem Tab kann man sich wie in einer Kartei etwas anzeigen lassen. Mithilfe von Tabs können mehrere Webseiten gleichzeitig geöffnet sein. Um die Seite zu wechseln, muss man nur den Tab wechseln. Die Tabs sind in den meisten Browsern am oberen Bildschirmrand aufgelistet.

Tablet

Ein Tablet, ausgesprochen [Täblet], besteht scheinbar nur aus einem Touchscreen-Bildschirm. Es besitzt keine Tastatur und kein Touchpad; eine Maus kann nicht angeschlossen werden. Die Eingaben erfolgen ausschließlich über den berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen oder -display). Bei Bedarf erscheint auf dem Tablet-Bildschirm eine Tastatur. Tablets sind dennoch kleine, flache, tragbare Computer. Sie lassen sich ähnlich wie ein Smartphone bedienen, können aber nicht über das Telefonnetz telefonieren. Wie bei Smartphones sind die am häufigsten benutzten Betriebssysteme Android, iPadOS und Windows. Tablets gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen.

TAN

„Transaktionsnummer“. Fungiert als einmaliges Kennwort, welches aus sechs Zahlen besteht und (nicht nur) beim Online-Banking verwendet wird. Jeder Online-Auftrag an die Bank (oder Krankenkasse oder ...) wird mit einer eigenen TAN abgesichert, die aus Sicherheitsgründen nur kurzzeitig gültig ist.
Es gibt verschiedene Verfahren, um eine TAN zu erzeugen. Gebräuchlich sind mTAN per SMS, Push-TAN über eine App, auch App-TAN genannt, Chip-TAN über ein Lesegerät, den sogenannten TAN-Generator, Photo-TAN, eine Grafik, die über das Smartphone ausgelesen wird.

Taskleiste

Bereich am unteren Rand des Bildschirms, in welchem die Programme angezeigt werden, die gerade geöffnet sind oder häufig genutzt werden.

Tastatur

Die Tastatur ist ein Eingabegerät, beispielsweise für einen Rechner/PC, nach dem Vorbild der Schreibmaschinentastatur. Auf smarten Geräten (Smartphone, Tablet) wird eine Tastatur als Bild eingeblendet. Die Tasten werden über ein Antippen über den Touchscreen ausgelöst.

Terabyte / TB

Meist werden im digitalen Bereich Zweierpotenzen zu Grunde gelegt. Dies führt jedoch zu Abweichungen, da mit Deka, Hekto, Kilo, Mega, Giga, Tera, Peta, Exa, ... nach dem Internationalen Einheitensystem Zehnerpotenzen gemeint sind:
1 Hekto = 100 Liter = 102 (Hundert)
1 Kilo = 1.000 Gramm = 103 (Tausend)
1 Mega / 1 Tonne = 1.000 Kilo = 1.000.000 Gramm = 106 (Million) usw. (Milliarde, Billion, Billiarde, Trillion, Trilliarde, ...)

Demnach sind also
1 Kilobyte / kB  = 1.000 Byte = 103Bytes
1 Megabyte / MB = 1.000.000 Byte = 106 Bytes
1 Gigabyte / GB = 1.000.000.000 Byte = 109 Bytes
1 Terabyte / TB = 1.000.000.000.000 Byte = 1012 Bytes
usw., wobei 1 Byte = 8 bit.

Bei Datenspeichern werden allerdings Zweierpotenzen zu Grunde gelegt.
Der Wert der Zweierpotenz 210 = 1.024 liegt nahe bei  der Zehnerpotenz 103 = 1.000, so dass es üblich wurde, die eigentlich dezimalen Präfixe wie  „Kilo“ oder „Mega“ im Zusammenhang mit Speicherkapazitäten zur Bezeichnung von Vielfachen von 1.024 zu verwenden. Allerdings sollte man stattdessen und korrekterweise die Abkürzungen KiB, MiB, GiB, TiB, PiB, ... benutzen. Denn:
1 KiB = 1.024 Byte = 210 Bytes und somit 1,024 kB
1 MiB = 1.048.576 Byte = 220 Bytes und somit 1,049 MB
1 GiB = 1.073.741.824 Byte = 230 Bytes und somit 1,074 GB
1 TiB = 1.099511627776 Byte = 240 Bytes und somit gerundet 1,100 TB

So kann es insbesondere bei Microsoft-Systemen zu Verwirrungen kommen.
Microsoft rechnet für Datengrößen immer mit Zweierpotenzen, gibt diese dann aber mit Hilfe der dezimalen Präfixe an. So wird ein 128-GB-Speichermedium mit 119,2 GB angezeigt, obwohl es 119,2 GiB lauten müsste. Beim Versuch, eine Datenmenge von laut Microsoft „120 GB“ (eigentlich 120 GiB) auf ein mit 128 GB beworbenes Speichermedium zu übertragen, tritt somit ein Fehler auf, denn:
128 GB = 128.000.000.000 Byte sind weniger als
120 GiB = 128.849.018.880 Byte = 120 × 10243 Byte
Ein mit „4,7 GB“ gekennzeichneter DVD-Rohling speichert rund 4,7 Gigabyte (4.700.000.000 Byte), wird aber von mancher Software, zum Beispiel dem Windows-Explorer, mit dem Wert von „4,38 GB“ angezeigt – normgerecht wäre hier „4,38 GiB“. Andererseits speichert ein mit „700 MB“ gekennzeichneter CD-Rohling nicht 700 MB, sondern 700 MiB, also etwa 734 MB (und sollte korrekterweise mit „700 MiB“ ausgezeichnet werden), wobei der Windows-Explorer „700 MB“ anzeigt.

Teilen

Teilen ist die Funktion, mit der Verweise (Links), Bilder, Videos, Sprachaufnahmen oder Nachrichten an andere in Social-Media-Netzwerken oder in Instant Messengern weitergeleitet werden können. Oft lassen sich Inhalte unabhängig von der Internetplattform (z. B. von WhatsApp auf E-Mail) teilen.

Telegram

Telegram ist ein Instant Messenger. Telegram bietet die Möglichkeit, „geheime Chats“ zu führen.

Telemedizin

Mittels Telemedizin ist es trotz räumlicher Distanz möglich, unter dem Einsatz von Videotelefonie ein medizinisches Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt zu führen. Diagnostik, Konsultation und medizinische Notfalldienste sind so ohne den Gang zur Praxis möglich.

Third-Party

[Sördpartie] Steht für Drittanbieter. Beispielsweise wird ein Produkt nicht über die markeneigene Website angeboten, sondern über dritte, also „fremde“ Websites, die das Produkt ebenfalls im Sortiment haben.

Third-Party Software / 3rd Party Software / Drittanbieter-App

Third-Party Software, gesprochen [Sördpartie-Softwär], sind Anwendungen, die von einer dritten Partei entwickelt und betrieben werden, und nicht vom Hersteller des Ursprungsprogramms. So handelt es sich häufig um wiederverwendbare Softwarekomponenten, die zur freien Verteilung oder zum Verkauf durch ein anderes Unternehmen als den ursprünglichen Anbieter einer Software entwickelt wurden. Dabei arbeiten sie mit dem eigentlichen Dienst zusammen und teilen Informationen mit dem Ziel, zusätzliche Services zur Verfügung zu stellen. Drittanbieter-Apps nutzen meistens eingebundene Tracking-, Analyse- und Werbedienste, um Nutzerdaten zu verschiedensten Zwecken sammeln. So können Drittanbieter die Nutzung der App analysieren und den App-Herstellern wichtige Daten für die Optimierung der Anwendung liefern. Möglich ist aber auch das Ausspielen personalisierter Werbung, wie es beispielsweise Google macht.

Thunderbird

Aussprache [Sanderbörd]. Thunderbird ist ein kostenfreier E-Mail-Client. Er wird von der Firma Mozilla entwickelt und bietet die Möglichkeit, mehrere E-Mail-Accounts in einem Programm zu verwalten.

TIFF / TIF

Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Steht für „Tagged Image File Format" [täggd imitsch feil format], deutsch „Markiertes Bilddateiformat". Insbesondere Verlage und Druckereien  nutzen es in der Druckvorstufe.

TikTok

Soziales Netzwerk zum Teilen kurzer Videoclips, insbesondere von Musikvideos. TikTok ist besonders bei jungen Leuten beliebt.

Timeline

Aussprache [Taimlain], wörtlich übersetzt „Zeitlinie" oder „Zeitachse“. Damit wird die zeitliche Darstellung einer Abfolge von verschiedenen Ereignissen bezeichnet. In sozialen Netzwerken wird eine Timeline meist chronologisch angeordnet. Eine andere Möglichkeit ist die Anzeige von Themen und Beiträgen, von denen das soziale Netzwerk (der Betreiber) meint, dass individuelle Nutzer:innen es sehen wollen bzw. sich dafür interessieren.
Der Aufbau der Timeline variiert je nach sozialem Netzwerk. Sie kann auf jeden Nutzer auf Grundlage seiner persönlichen Daten angepasst werden und ist somit individuell.

TLS

Gesprochen [Te-El-Ess], steht für Transport Layer Security (englisch für „Transport-Schicht-Sicherheit“), auch bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (SSL), ist ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.
TLS besteht aus den beiden Hauptkomponenten TLS Handshake („Handschlag", Händedruck) und TLS Record („Satz"). Im TLS Handshake findet ein sicherer Schlüsselaustausch und eine Authentifizierung statt. TLS Record verwendet dann den im TLS Handshake ausgehandelten symmetrischen Schlüssel für eine sichere Datenübertragung. Die Daten werden verschlüsselt und mit einem sogenannten Message Authentication Code (MAC; übersetzt „Nachrichten-Authentifizierungs-Code" gegen Veränderungen geschützt übertragen.

TO / TO:

Mit TO wird der Hauptempfänger einer e-Mail-Nachricht adressiert. Also die Person, an die eine E-Mail direkt gerichtet ist. In der Regel können mehrere Empfänger im TO:-Feld aufgeführt werden, um die E-Mail an mehrere Personen gleichzeitig zu senden. Im Geschäftsleben wird so dargelegt, wer die Nachricht lesen und darauf reagieren soll. Mit CC: werden andere Empfänger in Kenntnis gesetzt.
E-Mail-Adressen in TO:- und CC:-Feldern sind für alle Empfänger in diesen Feldern lesbar (offener Verteiler). Im Gegensatz dazu sind im BCC:-Feld aufgeführte E-Mail-Adressen nicht sichtbar - weder für Empfänger über den offenen Verteiler noch für andere versteckte Empfänger.

Top-Level-Domain

„Domäne oberster Ebene“. Endung einer Internetadresse, zum Beispiel „.de“ (deutsche Domain) oder „.eu“ (europäische Domain), bzw. eines Anbieters, zum Beispiel „.com“ (kommerziell), „.org“ (Organisation) oder „.net“ (Netzwerkspezifisch).

Tor Browser

Mit dem Tor Browser kann man anonym im Internet surfen. Dabei werden keine Daten gespeichert. Zusätzlich werden die übertragenen Daten mehrfach durch Umleitungen verschlüsselt und so verschleiert.

Touch-Gesten

Aussprache [Tatsch-Gesten]. Mit bestimmten Gesten (Berührungen), die auf einem Touchdisplay ausgeführt werden, können direkte Befehle gegeben werden. Zum Beispiel kann durch das nach oben oder unten Wischen die angezeigte Ansicht in verschiedene Richtungen gescrollt werden. Durch zwei Finger, die das Bild auf dem Touchscreen zusammen- oder auseinanderziehen, kann das Dargestellte verkleinert oder vergrößert werden.

Eine Übersicht der beliebtesten Touch-Gesten finden Sie zum Beispiel hier als allgemeine Darstellung, speziell für Android oder speziell für iOS (Alternative).

Touchpad

Gesprochen [Tatschpät]. Das Touchpad ist eine berührungsempfindliche Oberfläche, die Bewegungen an den Rechner weitergibt. Bei einem Laptop liegt das Touchpad unterhalb der Tastatur. Streicht man mit dem Finger darüber, bewegt sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm. Ein Touchpad kann so eine Maus ersetzen. 

Touchpen

Ein [Tatschpen] ist ein Eingabestift, der zur Bedienung von Touchscreens genutzt werden kann.

Touchscreen / Touch-Display

Aus dem Englischen „touch“ (berühren, anfassen) und „screen“ (Bildschirm), Aussprache [Tatschskrien]. Ein Touchscreen ist ein Bildschirm mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche. Die Bedienung erfolgt über diese Oberfläche entweder über Finger- , manchmal auch über Handberührungen, oder einem Eingabestift (Touchpen). Bei jeder Berührung reagiert der Bildschirm und steuert dadurch Aktionen auf dem Gerät (PC, Tablet, Smartphone, Zeiterfassungssystem, Kassensystem, ...).

Tracking

Aus dem Englischen to track, „.verfolgen", gesprochen [Träck]. Mittels Tracking wird das Verhalten der Nutzer:innen protokolliert, um unter anderem herauszufinden, über welche Websites die Nutzer:innen auf die eigene Website gekommen sind, wie lange sich die Besucher:innen auf der Website aufgehalten haben, welche Seiten aufgerufen wurden und welche IP-Adresse die Nutzer:innen haben.

Treiber

Mit Treibern bezeichnet man ein komplexes Computerprogramm oder Softwaremodul, über das Hardware-Komponenten mit dem Betriebssystem kommunizieren können. Ein Treiber kann so auch die Steuerung von weiteren angeschlossenen Geräten übernehmen, sofern der Hersteller des Treibers und der dazugehörenden Hardware-Komponenten dies vorgesehen hat.

Trojaner

Schadsoftware, die als nützliches oder wichtiges Programm getarnt wird, um Zugang zu einem System zu bekommen. Sind Trojaner einmal installiert, können sie im Hintergrund Schaden am System anrichten und Daten ausspionieren. Beispielsweise kann so der Laptop einer Person ausspioniert werden. So stehlen Trojaner Daten oder installieren versteckte Programme, die Computer und Systeme sperren und erst gegen ein „Lösegeld“ wieder freigeben. Anders als Computerviren verbreiten sie sich nicht selbst, sondern werden unwissentlich, da getarnt, von den Nutzerinnen und Nutzern selbst installiert.

Trojaner verdanken ihren Namen der Sage um das hölzerne Pferd, über das die Bewohner von Troja die darin versteckten Griechen selbst in ihre Stadt gezogen haben: ein harmlos aussehendes Objekt, das die Angreifer (=Griechen) zur Tarnung verwendet haben, um in einen sicheren, geschützten Bereich (=die Stadt Troja) eingelassen zu werden. 

Tutorial

Ein [Tutoriel] ist nichts anderes als eine Gebrauchsanleitung bzw. Erklärung eines gewissen Vorgangs oder einer Funktion. Diese kann sowohl in gedruckter Form (analog) als auch in digitaler Form, zum Beispiel als Webseite oder Video, vorliegen.
Am bekanntesten sind YouTube-Tutorials. Auf der Videoplattform YouTube laden Nutzer:innen Videos hoch, in denen die verschiedensten Dinge erklärt werden. Man kann Erklärungen zu nahezu allem finden. Beispielsweise gibt es Videos zum Reifenwechsel, aber auch zum Umtopfen von Pflanzen oder zum Falten eines Origami. Und natürlich auch zur Inbetriebnahme eines Smartphones, zur Installation einer App oder Reparatur eines PCs.

Tweet

Kurze Mitteilung von nicht mehr als 280 Zeichen (bis 2017: 140 Zeichen) werden als Tweet bezeichnet. Das Wort kommt aus dem Englischen „to tweet“, übersetzt „zwitschern“, gesprochen [Twiet]. Diese Bezeichnung wurde meist in Verbindung mit Twitter genutzt. (siehe Twitter / X).

Twitter / X

Twitter Logo bis 2022X Logo ab 2022Aus dem Englischen, gesprochen [Twittär], übersetzt „Gezwitscher". Twitter war der Name eines soziales Netzwerks. Dieses wurde 2022 von Elon Musk gekauft und in „X" umbenannt. Selbst das ursprüngliche Logo, ein Vogel, wurde geändert. 
Wie in solchen sozialen Netzen üblich, können angemeldete Personen Kurznachrichten oder Kommentare öffentlich verbreiten. Die Nachrichten werden „Tweets“ genannt. Auch Fotos und Videos lassen sich an die Nachrichten anhängen.

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