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Safari

Safari ist der Webbrowser der Firma Apple. Er ist auf jedem Apple-Gerät vorinstalliert. Safari kann aber auch auf Android- und Windows-Geräten installiert und genutzt werden.

Scam

[Scäm] bedeutet wörtlich übersetzt „Betrug“, in der Kriminologie auch „Vorschussbetrug“, weil es meistens darum geht, dass die Opfer in Vorkasse gehen und den Betrügern Geld senden sollen.

Scanner

Mit einem [Scänner] kann man Texte und Bilder digital erfassen. Es entsteht eine genaue Kopie des gescannten Dokuments. Dieses kann gespeichert und bearbeitet werden. Häufig haben Drucker einen eingebauten Scanner, über den dann auch Kopien gedruckt werden können. Auch ein FAX-Anschluß ist dann oft dabei. Solche Geräte bezeichnet man dann als Multifunktionsgerät.

Schadprogramm / Schadsoftware

Auch bekannt als Schadfunktion, Schadsoftware oder Malware. Solche Schadprogramme sind Computerpogramme, die entwickelt wurde, um unerwünschte und schädliche Funktionen auf einem Gerät wie PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets auszuführen. Die bekanntesten digitalen Schädlinge kann man nach ihrer Vorgehensweise unterscheiden in Viren, Trojaner oder Würmer.

Screenreader

Ein [Skrienrieder] wandelt Bildschirminhalte in Sprache um. Texte werden dann beispielsweise vorgelesen oder in ertastbarer Braille-Schrift ausgegeben.

Screenshot

[Skrienschott]. Eine Art „Foto“ oder Abbild („shot“) dessen, was auf dem Bildschirm („screen“) zu sehen ist. Es handelt sich also um eine Bildaufnahme des Bildschirms. So können beispielsweise Fehlermeldungen auf dem Bildschirm „gescreenshotet“ und so gespeichert werden, um sich damit an den Support zu wenden oder sie vor Ort als Foto vorzuzeigen. Jedes Betriebssystem und Gerät bietet eine eigene Möglichkeit, ein solches Bildschirmfoto zu erstellen, zum Beispiel über eine bestimmte Tastenkombination am Smartphone.

Scrollen

Gesprochen [Skrollen]. Mit dem kleinen Rädchen an der PC-Maus kann man die Seiten auf einem Bildschirm nach oben oder unten rollen und durchsehen. Auf Touchscreens, zum Beispiel auf einem Smartphone, nutzt man dazu den Finger und streicht nach oben oder unten (Wischen). Man kann die Ansicht auch verändern, indem man den Balken am rechten Bildschirmrand rauf- und runterbewegt.

SD-Karte

Ausgesprochen als [Ess-De-Karte]. Eine solche Karte ist ein etwa 1€ großes Speichermedium, auf der Daten wie Videos oder Fotos abgelegt werden können. Mit einer SD-Karte oder microSD-Karte (in Kleingröße) lässt sich auch das Speichervermögen eines Android-Gerätes erweitern.
Weiterentwicklungen der SD-Karte für größere Speicherkapazitäten werden SDHC, SDXC und SDUC genannt. Die Transfergeschwindigkeit wird über die Geschwindigkeitsklasse angegeben – je höher desto schneller.

Wikipedia stellt die unterschiedlichen Arten von SD-Karten übersichtlich dar.

Selfie

Aus dem Englischen „self“ - selbst. Ein Selfie ist ein Foto in der Art eines Selbstporträts, das man fast immer mithilfe der Frontkamera mit dem Handy von sich selbst oder zusammen mit anderen Personen erstellt. Meist sind nur Gesichter zu sehen, im Hintergrund gerne eine Sehenswürdigkeit (Photo Hot Spot).

SEO

[Es-E-O], SEO steht für Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung. Mithilfe relevanter Begriffe, die im Backend, dem nicht sichtbaren Verwaltungsteil einer Website, hinterlegt werden, können die Suchmaschinen die Seite schließlich leichter finden und bei den Suchergebnissen anbieten.

SERPs

„Search Engine Result Pages“  meint „Suchergebnisseiten“. Auf solchen Seiten werden die Suchtreffer angezeigt, nachdem ein Suchbegriff in eine Suchmaschine wie Google oder Ecosia eingegeben wurde.

Server

Aussprache [Sörwer]. Typischerweise bezeichnet man mit Server einen Rechner, der seine Ressourcen anderen Rechnern zugänglich macht. Auf einem Server laufen wiederum Serverprogramme wie z. B. Internet-/Web- oder E-Mail-Server. Das Wort hat also einen doppelten Sinn: es kann sowohl Hardware als auch Software bezeichnen.

Server stellen ihre Funktionalitäten, Dienstprogramme, Daten oder andere Ressourcen bereit, damit andere Geräte oder Programme darauf zugreifen können, meist über ein Netzwerk. Auf Servern sind beispielsweise E-Mails gespeichert, die dann von woanders abgerufen werden können. Sie sind vergleichbar mit einer großen Bibliothek, bei der man aus der Ferne zugreifen kann. Dies ist durch das Internet möglich, mit dem sie verbunden werden können.

Shared Medium

„geteiltes Medium“. Damit ist gemeint, dass sich mehrere Anschlüsse eine Netzwerkressource teilen. Die Anschlüsse, die gemeinsam eine Übertragungskapazität nutzen, bilden einen Cluster (auch Segment genannt). Dadurch entsteht eine schwächere Verbindungsqualität. Ein Problem kann dies vor allem dann darstellen, wenn die gesamte Bandbreite niedrig ist und auf viele Haushalte aufgesplittet werden muss. Wenn in einem solchen Cluster viele Anschlüsse gleichzeitig stark genutzt werden, geht die Datengeschwindigkeit deswegen für alle zurück, da diese aufgeteilt wird. Je mehr Nutzer also gleichzeitig auf die gleiche Leitung zugreifen, umso kleiner wird die für jeden Nutzer verfügbare Bitrate.
Als Beispiel seien Sendemasten für den Mobilfunk genannt. Jeder Sendemast hat nur eine begrenzte Kapazität, die sich alle im Empfangsbereich gleichzeitig auf das Netz zugreifende Nutzer:innen teilen. Das bedeutet: Je mehr Geräte in derselben Funkzelle sind, desto langsamer wird die Verbindung für jeden einzelnen.

Sicherheitsvoreinstellungen

Einstellungen zur eigenen Sicherheit, der des Gerätes, eines Programms oder eines Angebots, die von den Herstellern vor der Benutzung festgelegt wurden, jedoch von den Nutzer:innen verändert werden können.

Signal

[Signel] ist ein Sofort-Nachrichtendienst (englisch: „Instant Messenger”) zur Kommunikation über das Smartphone.

Signatur

Eine digitale Signatur (Unterschrift) besteht aus bestimmten Daten in elektronischer Form. Die Signatur wird an andere elektronische Daten angehängt, um die Verfasser von Informationen klar zu identifizieren und zu belegen, dass die Daten nach dem Signieren nicht mehr verändert wurden. Zum Beispiel können Dokumente oder Programme signiert werden.
In E-Mail-Programmen bezeichnet man als Signatur den Textabschnitt am Ende einer E-Mail, der die Kontaktdaten des Autors enthält.

SIM-Karte / Mini-SIM-Karte / Micro-SIM-Karte / Nano-SIM-Karte / eSIM / iSIM

„Subscriber Identity Module“ („Teilnehmer-Identitäts-Modul-Karte“). Mit SIM-Karte bezeichnet man die Chipkarte, die in ein Smartphone oder Tablet eingesteckt wird und die für die Nutzung mobiler Dienste notwendig ist. Die Karte wird vom Mobilfunkanbieter bereits gestellt. Sie dient der Identifikation des Nutzers im Mobilfunknetz und enthält persönliche Daten sowie eine Identifikationsnummer des Eigentümers bzw. der Eigentümerin. Über eine solche SIM-Karte werden mobile Telefon- und Datenanschlüsse zur Verfügung gestellt. J

Je nach Modell des Endgerätes gibt es unterschiedliche Größen von SIM-Karten (Link zur Wikipedia). Mittlerweile gibt es fest mit dem Gerät verbundene integrierte Schaltkreise oder Chips, die als eSIM (embedded SIM) oder iSIM (integrated SIM) die klassische SIM-Karte ersetzen oder ergänzen.

Skype

[Skaip] war ein 2003 eingeführter Sofort-Nachrichtendienst (englisch: „Instant Messenger”). Seit 2011 im Besitz von Microsoft, stellte diese Firma den Dienst am 5. Mai 2025 ein, der vor allem für Videotelefonie genutzt wurde.

Smart Home

Gesprochen [Smart-Houm]. Mit diesem Begriff bezeichnet man die Vernetzung verschiedener technischer Geräte im „intelligenten“ Eigenheim, um die Wohn- und Lebensqualität zu erhöhen. Die so verbundenen Geräte können zentral gesteuert und überwacht werden. Dies geschieht, indem solche (Haushalts-)Geräte mit einer App verbunden sind. Mit der App kann man dann zum Beispiel die Rollläden schließen und das Licht ein- oder ausschalten, Musik automatisch abspielen oder auch die Heizung zeitabhängig oder manuell schalten.

Smart Lock

[Smart-Lok], englisch für „intelligentes (schlaues) Schloss“, bezeichnet ein elektromechanisches Schloss, das sich durch Eingaben eines autorisierten Gerätes entsperren oder sperren lässt. Diese Eingaben erfolgen mittels eines drahtlosen Übertragungsprotokolls und eines kryptographischen Schlüssels. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Funkschlössern überwacht ein Smart Lock außerdem sämtliche Zugriffe und kann automatische Aktionen setzen, beispielsweise Benachrichtigungen über Probleme an andere Geräte schicken.

Smart Locks werden allgemein als Teilaspekt des Themenkomplexes Smart Home gesehen. Als Anwendungsgebiete für Smart Locks werden nachfolgende Szenarien oft genannt: Öffnen der Eingangstüre für Handwerker, Haushaltshilfen, Paketboten und Kurzzeitmieter von Ferienwohnungen. 

Als Smart Lock wird zudem eine Funktion auf Smartphones bezeichnet, mit der man festlegen kann, wann sich das Smartphone automatisch entsperrt, z. B. wenn sich das Smartphone in einer vertrauenswürdigen Umgebung wie dem heimischen WLAN-Netzwerk befindet. Mit dieser Funktion lässt sich auch festlegen, welcher Finger oder welches Gesicht das Smartphone ohne Eingabe eines Passwortes entsperren kann.

Smartphone / Mobiltelefon / Handy /Mobile

Ein [Smartfon] ist ein internetfähiges mobiles (tragbares, schnurloses) Telefon mit berührungsempfindlichem Bildschirm („Touchscreen“). Ein solches Gerät verfügt über  umfangreiche computerähnliche Funktionen und Verbindungsmöglichkeiten. So ist ein Smartphone ein kleiner Computer, auf dem über Apps viele weitere Funktionen genutzt werden können. Mit einem solchen Gerät kann man nicht nur Telefonieren und Nachrichten versenden, sondern über zusätzlich eingebaute Funktionen wie GPS (Ortungsdienst) oder der Kamera in Verbindung mit Apps viele andere Dinge möglich machen.

Umgangssprachlich wird das Smartphone meist „Handy“ genannt.

Smartwatch

Gesprochen [Smartwotsch], wörtlich übersetzt als „kluge Uhr“. Es handlet sich als um eine  schlaue Armbanduhr. Solche Uhren verschiedener Hersteller wie Apple oder Garmin zeigen nicht nur die Zeit, sondern können zum Telefonieren, Navigieren und Versenden von Nachrichten genutzt werden. Sie können ähnlich wie ein Smartphone bedient und sogar mit diesem verbunden werden. Eine Smartwatch gehört zu den sogenannten Wearables. Damit bezeichnet man digital gesteuerte Dinge, die am Körper getragen werden können.

Smiley

Sprich [Smaili]. Es handelt sich um eine grafische Darstellung eines Gesichtsausdrucks. Andere Begriffs dafür sind „Emoji“ oder „Emoticon“.

Beispiele: smilewinkcoolcryembarassedinnocentkisssurprised

SMS

Aussprache [Ess-Em-Ess]. Die Abkürzung steht für „Short Message Service”, wörtlich Kurznachrichtendienst,  und  ist ein Telekommunikationsdienst zur Übertragung von (kurzen) Textnachrichten. Diese werden meist Kurzmitteilungen oder ebenfalls SMS genannt. Der Text der SMS kann auf dem Display des Smartphones oder der Smartwatch des Empfängers gelesen werden.

SMTP

[Es-Em-Te-Pe] steht für „Simple Mail Transfer Protocol“. Einfaches Übertragungsprotokoll, das zum Versenden von E-Mails verwendet wird. 

Snapchat

Bei [Snäpchät] handelt es sich um einen Kurznachrichten- oder Instant-Messenger-Dienst, bei dem das Hauptaugenmerk auf dem Teilen von Fotos liegt. Vor allem Jugendliche nutzen Snapchat.

Social Engineering

„Soziale Manipulation“. Bei Cyberangriffen über Social Engineering versuchen Kriminelle ihre Opfer dazu zu verleiten, eigenständig Daten preiszugeben, Schutzmaßnahmen zu umgehen oder selbstständig Schadprogramme auf ihren Systemen zu installieren.

Social Login

Über „soziales Anmelden“ werden bereits vorhandene Konten für die Anmeldung bei einem anderen Anbieter in einem geschützten Bereich verwendet. Beispielsweise kann man sich mit seinem Google Account auch bei einer anderen App oder Website anmelden und muss nicht eigens ein weiteres (neues) Nutzerkonto erstellen. Hierauf sollte man aus Datenschutzgründen verzichten, auch wenn es das Anmelden auf verschiedenen Plattformen (allerdings mit den gleichen Credentials) erleichtert.

Software

Gesprochen [Softwär]. Software ist ein Sammelbegriff für Betriebssysteme, Anwendungs- und Dienstprogramme. Software sorgt für eine reibungslose, fehlerfreie Funktionsweise von Computern und erfüllt gleichzeitig auch Funktionen, wie einen Routenplaner, ein Programm zum Schreiben oder einen Browser. Der Gegensatz zur Software ist die Hardware, die materiell existiert.

Softwaresysteme

Damit bezeichnet man Software, die aus mehreren Teilen, also einzelnen Software-Programmteilen, besteht. Solche Programme enthalten zum Beispiel zahlreiche Unterprogramme, Erweiterungen und Hilfsprogramme für die Anwender:innen.

Soziale Medien / Social Media

Aussprache [Souschel-Miedia]. Darunter versteht man alle Online-Plattformen, die es ihren Nutzern ermöglichen, sich weitläufig und großflächig zu vernetzen.

Soziales Netzwerk / Social Network

Ein [Souschel-Netwörk], also ein soziales Netzwerk, bietet einen virtuellen Raum, um Menschen miteinander zu verbinden und Austausch zu ermöglichen. 
Ausführlicher: Es handlet sich um eine Online-Plattform (oft gleichgesetzt mit der entsprechenden App), die es den Nutzer:innen ermöglicht, sich im Internet miteinander zu vernetzen (Beziehungsaufbau) und zu kommunizieren (Informationsaustausch). Hierbei geht es beispielsweise um das Teilen bzw. das Veröffentlichen von medialen Inhalten wie Nachrichten, Bildern oder Videos.
Da alle Nutzer:innen ein eigenes Benutzerkonto haben, können sie mit diesem die geteilten Medien von anderen bewerten, oder auch andere Nutzer:innen, deren Inhalte gefallen, abonnieren. So entsteht eine Online-Community, die digital miteinander kommuniziert. Dies kann auch in (unter Umständen geschlossenen) Gruppen zu bestimmten Interessensgebieten geschehen.
Zu den beliebtesten sozialen Netzwerken zählen (im Jahr 2023) Instagram (hauptsächlich zum Austausch von Bildern), TikTok (hauptsächlicher Austausch von Videos), Facebook (Mischung aus Schrift, Bild und Video) oder Xing im beruflichen Umfeld..

Spam / Junk

[Späm] steht für „Müll“. Unerwünschte Nachrichten, die massenhaft und ungezielt und damit vom Empfänger ungewollt per E-Mail oder über andere Kommunikationsdienste versendet und zugestellt werden. Spam-Mails enthalten meist Werbeangebote oder Betrugsversuche.

Werden Spam-E-Mails geöffnet und darin enthaltene Verlinkungen aktiviert, kann dies auf einem Endgerät Schaden anrichten, zum Beispiel könnten Viren eingeschleust werden. Ein gutes Instrument gegen Spam sind Spamfilter des jeweiligen E-Mail-Anbieters.
Ein anderes Wort für Spam ist Junk. 

Spamfilter

[Späm-Filter] sind Programm-Module eines E-Mail-Anbieters oder einer E-Mail-App, die automatisch unerwünschte oder störende E-Mails erkennen und entsprechend filtern. So können zum Beispiel Werbung, Einladungen zu Gewinnspielen oder Betrugsversuche  abgefangen werden. Solchermaßen entdeckte E-Mails werden in einen gesonderten Ordner, dem sogenannten Spam- oder Junk-Ordner, verschoben und dort abgelegt.

Speedport-Router

Mit „Speedport“ (schneller Anschluss) bezeichnet die Telekom die von ihr vertriebenen Router-Modelle. Ein solches Gerät ist wie jeder andere vergleichbare Router (Fritz!Box) verantwortlich für den Internet-Netz-Zugang und das häusliche WLAN.

Speicherkarte

Daten wie Dokumente, Bilder, Audios oder Videos können auf einer Speicherkarte gespeichert werden. Diese ist wiederbeschreibbar. Arten von Speicherkarten: SD, MMC, Memory Stick oder Compact Flash. (Siehe auch SD-Karte)

Speichermedien

Auf Speichermedien können Daten hinterlegt werden. Beispiele für Speichermedien sind: USB-Stick, Speicherkarte, CD, DVD, externe Festplatte.

Speicherplatz

Um Daten auf Speichermedien dauerhaft ablegen und speichern zu können, müssen diese über genügend freien Speicherplatz verfügen. Die Speicherkapazität wird heutzutage meist in Giga- und Terabyte angegeben (1 TB = 1024 GB).
Lokale Medien sind Festplatten oder USB-Sticks. Daneben gibt es auch Cloud-Speicherdienste. Auf eine Cloud kann man von jedem Gerät aus zugreifen, das mit dem Internet verbunden ist. Bei der Speicherung in einer Cloud entstehen in der Regel Kosten, die in einem Abo-Modell monatlich oder jährlich in Abhängigkeit vom benötigten Speicherplatz anfallen.

Sperrbildschirm

Der Sperrbildschirm findet sich auf vielen elektronischen Endgeräten. Er reguliert den Zugriff auf das Gerät. Erst nach einer Aktion wie Wischen, Fingerabdruckgabe oder der Eingabe eines Passwortes öffnet er sich und gibt das Gerät mit allen Funktionen frei.

Sperrcode

Der Sperrcode (gesprochen [Sperrkoud]) ist ein individuell selbst gewähltes Muster, eine PIN oder ein Passwort. Er muss jedes Mal wiederholt werden, um das Endgerät aus dem Ruhezustand (Standby) zu holen. Ein Sperrcode erhöht die Sicherheit des Smartphones und hilft gegen das unerwünschte Benutzen von Fremden.
Alternative Verfahren sind beispielsweise das Entsperren mit biometrischen Daten wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.

Spotify

[Spotifai] ist der größte digitale Streamingdienst für Musik, Podcasts und Videos. Er ist kostenlos mit Werbung oder kostenpflichtig ohne Werbung verfügbar.

Sprach-Assistenzsysteme

Diese Geräte können Sprache analysieren und auf gesprochene Anweisungen reagieren.

Sprachaufnahme

Eine Sprachaufnahme ist eine kurze, ins Smartphone eingesprochene Sprachnachricht, die über Instant Messenger versendet und empfangen werden kann. Die Aufnahme erfolgt über das Mikrofonsymbol im jeweiligen Chat.

Spracheingabe

Mithilfe von Spracherkennungsprogrammen können diktierte Wörter und Sätze erkannt und in Text umgewandelt werden. Beim Smartphone oder Tablet wird das Mikrofonsymbol für die Spracheingabe gedrückt.

Sprachsteuerung

Mithilfe der Stimme werden Befehle mit Unterstützung von intelligenter Software an technische Geräte übermittelt. Beispiele für Sprachsteuerung: Telefonate auf dem Smartphone starten, Einstellungen ausführen (z. B. Lautstärke, Taschenlampe), Musik abspielen, Wecker stellen, Wissensfragen beantworten lassen oder das Smart Home steuern.
Damit die installierte Spracherkennungssoftware aktiv wird, muss zunächst der passende Aktivierungsbefehl genannt werden. Bei Android startet die Sprachsteuerung mit „Ok Google“, bei iOS mit „Hey Siri“. Datenschutz und Datensicherheit müssen auf jeden Fall im Blick behalten werden.

Spyware

gesprochen [Spaiwär]. Dabei handelt es sich um eine Schadsoftware, die ohne Wissen des Anwenders Aktivitäten auf dem Rechner oder im Internet ausspioniert und aufzeichnet. Diese Informationen können an Dritte weitergeleitet und für Zwecke wie Werbung missbraucht werden.

SQL

„Structured Query Language“ („strukturierte Frage Sprache“). Mit Befehlen in dieser Sprache können Datenbanken aufgebaut, bearbeitet und ausgelesen werden.

SSL / SSL-Zertifikat

SSL [Ess-Ess-El] steht für „Secure Socket Layer“ („sichere Verbindungsebene“) und bezeichnet eine geschützte Verbindung im Internet. Diese basiert auf dem Secure-Sockets-Layer(SSL)-Protokoll. Dieses stellt sicher, dass die Verbindung authentifiziert und verschlüsselt ist. SSL stellt damit sicher, dass die zwischen zwei Systemen übertragenen Daten nicht gelesen werden können, während diese über das Internet gesendet werden. Für sensible und persönliche Daten, wie sie insbesondere beim Online-Banking oder -Einkauf anfallen, werden diese Verbindungen genutzt. Die Verschlüsselung wird von der Internetseite selbst angeboten, erkennbar am „https“ in der Adresszeile des Browsers.

Ein SSL-Zertifikat ist ein kleiner Datensatz, den der Anbieter einer Website nur erhält, wenn er gewisse Sicherheitsstandards einhält. Hierbei gilt ein bestimmtes Verschlüsselungsprotokoll für Datenübertragungen im Internet beziehungsweise zur Verschlüsselung der Verbindung zwischen Server und der verbundenen Person. Meist werden SSL und TSL miteinander kombiniert. (Siehe TSL)

Standby

Ausgesprochen [Ständbai]. Standby (übersetzt Bereitschaft) nennt man auch „Schein-Aus-Modus“ und bedeutet, dass ein Gerät in einem Bereitschaftsmodus ist und jederzeit auf Knopfdruck wieder in den Aktivmodus versetzt werden kann.

Standort

Der Standort eines Smartphones oder Tablets kann über GPS oder über WLAN-Netze ermittelt werden, sofern der Nutzer des Gerätes dies über die Einstellungen erlaubt hat.

Startbildschirm / Startpage / Startseite

Grafische Oberfläche, die nach dem Einschalten and Anmelden auf einem PC oder Smartphone auf dem Bildschirm/Display angezeigt wird. Hier befinden sich verschiedene (App- oder Programm-)Symbole, die durch Klicken oder Antippen das enntsprechende Programm / die entsprechende App  öffnen.

Streaming / Streamen / Stream(s)

Mit [Strieming] bezeichnet das Abspielen [Striemen] von Video- und Audioinformationen [Striems], ohne sie dauerhaft auf dem Gerät zu speichern.
Es handelt sich um ein Datenübertragungsverfahren, bei dem die Daten bereits während der Übertragung angesehen oder angehört werden können und nicht erst nach ihrer vollständigen Übertragung. Dieses Streaming („Fließen, Strömen“) wird durch eine spezielle Software (Plug-ins oder Wiedergabeprogramme) ermöglicht, die in der Regel kostenlos angeboten werden. Durch Streaming gelangen Videobilder und -töne live auf den Bildschirm eines Endgeräts. So kann man Musik, Filme und Podcasts direkt im Browser wiedergeben. Die Übertragung und Wiedergabe der Mediendatei erfolgen gleichzeitig. Live-Streams sind demnach Übertragungen in Echtzeit.

Streaming-Box / Streaming-Stick

Ein Gerät, dass es ermöglicht, digitale Inhalte über das Internet auf einen Fernseher oder ein anderes Display zu streamen. Dazu werden eine [Strieming-Box] oder ein [Strieming-Stick] an die heimische Stereoanlage, das Fernsehgerät oder ein anderes Ausgabegerät, meist über den HDMI-Anschluss, angeschlossen, und mit einem Computer oder Router, meist über WLAN, vernetzt.
Streaming-Sticks sind der kleine Bruder/Schwester von meist größeren und klobigeren Streaming-Boxen. Sie können direkt in den HDMI-Anschluss gesteckt werden, während die Boxen dies meist über eine Kabelverbindung erledigen. Boxen verfügen oft über zusätzliche Eigenschaften wie Spiele oder Speicherplatz.

Beispiele für Boxen: Apple TV 4K, NVIDIA Shield TV, Roku Boxen wie Ultra, Amazon Fire TV Cube.
Beispiele für Sticks: Amazon Fire TV Stick 4K, Google Chromecast mit Google TV, Roku Streaming Stick+, Apple TV HD, Anycast Dongle.

Store

Ein [Stoor] bezeichnet im Internet eine digitale Verkaufsstelle, in der Käufer Produkte oder Dienstleistungen online erwerben können. Es handelt sich entweder um eine Firmen-Webseite oder um eine Plattform wie Amazon oder eBay, die Produkte oder Dienstleistungen zum Verkauf anbietet.

Suchmaschine

Ermöglicht das Suchen (eine Recherche) nach bestimmten Informationen und Inhalten, die auf Servern im Internet gespeichert sind. Beispiele für Suchmaschinen sind Google (der Platzhirsch) oder Alternativen wie Ecosia oder Startpage, die keine Suchanfragen und damit Daten über Sie speichern.
Suchmaschinen funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip: Sie geben in der Eingabezeile einer Suchmaschine Ihre Suchanfrage ein und starten die Suche. Die Suchmaschine zeigt anschließend Ergebnisse, sogenannte „Treffer“, an.

Support

Gesprochen [Suhport], aus dem Englischen, bedeutet „unterstützen bzw. Unterstützung“, vergleichbar mit dem „Kundendienst“ im Deutschen.
Der Support ist eine Dienstleistung verschiedener Anbieter, die eine lösungsorientierte Beratungstätigkeit (für digitale Fragestellungen) anbieten, meist für die eigenen Kunden. Es gibt sowohl Live-Support, bei dem direkte Hilfe via Telefon oder Chat angeboten wird, als auch Support in Form von Nachlesewerken.

Surfen

[Sörfen] ist die Haupttätigkeit im Internet: sich im Internet bewegen, es zu durchstöbern und zu erkunden und dabei verschiedene Websites aufzurufen. So kann man im Internet an viele Informationen gelangen.

SVG

SVG [Ess-Vau-Ge] steht für „Scalable Vector Graphics“ („skalierbare Vektorgrafiken“) und ist ein XML-basiertes Dateiformat zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken.
Einfacher ausgedrückt: ein Format für Graphiken im Internet, die in der Größe ohne Qualitätsverlust anpassbar sind, zum Beispiel auf unterschiedliche Bildschirmgrößen, und durch Formeln beschrieben werden und somit aus Text bestehen und nicht aus einzelnen Pixeln.

Beispiel für einen roten Kreis mit schwarzem Rand:

<svg width="100" height="100">
  <circle cx="50" cy="50" r="40" stroke="black" stroke-width="3" fill="red" />
</svg>

 

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