Papierkorb
In den Papierkorb auf einem PC oder anderen Endgeräten lassen sich Dateien verschieben, für die man keine weitere Verwendung hat, die man also löschen möchte. Wenn Dateien im Papierkorb liegen, sind sie noch nicht komplett gelöscht. Erst die Funktion „Papierkorb leeren“ / „Endgültig löschen“, löscht die Dateien endgültig. In einem Cloud-Speicher können Dateien häufig noch vier Wochen nach dem Löschen wieder aktiviert werden, danach sind auch diese endgültig verschwunden, also gelöscht.
Passwort
Ein nur dem Nutzer oder der Nutzerin bekanntes Codewort („Parole“), um Zugang zu einem Online-Konto oder einem Dienst zu erhalten. Es ist vergleichbar mit dem PIN zu einer Geldkarte. Um ein Benutzer-Konto vor Hacker-Angriffen zu schützen, sollte das Passwort sicher sein, das heißt, nicht leicht zu erraten. Ein sicheres, gutes Passwort besteht aus Zeichen, Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen wie * # ? + %. Schlechte Passwörter sind zum Beispiel qwertz oder 12345678, ein gutes Passwort als Beispiel %2}5DU9??:mmQ@mh. Im Internet findet man Passwortgeneratoren, zum Beispiel auf datenschutz.org
Passwortmanager / Passwort-Safe
Ein Programm, beispielsweise als Bestandteil eines Internetbrowsers, das bei der Verwaltung von Passwörtern hilft und diese archiviert. Es hilft dabei, für jeden Dienst ein separates, sicheres Passwort zu erstellen, zu nutzen und wieder zu finden. Die darin gespeicherten Passwörter werden verschlüsselt. Diesen Schlüssel sollte man sich allerdings gut merken, da er benötigt wird, um einen solchen Passwort-Safe zu öffnen.
Patch
„Flicken“. Softwarepaket, mit dem Softwarehersteller Sicherheitslücken in ihren Programmen schließen oder andere Verbesserungen integrieren.
Patch-Management
Bezeichnet Prozesse und Verfahren, die helfen, verfügbare Patches („Flicken“) für die IT-Umgebung möglichst rasch erhalten, verwalten und einspielen zu können.
PayPal
Aussprache [Peypäl]. Aus dem Englischen angelehnt an „pen pal“, Brieffreund, wörtlich also Bezahlfreund. Mit dem Bezahldienst PayPal kann man online seine Einkäufe bezahlen. Dafür erstellt man ein PayPal-Konto und hinterlegt dort beispielsweise seine Bankdaten. Bei einer Online-Bezahlung per PayPal zieht PayPal den fälligen Betrag automatisch von dem Bankkonto ein und überweist ihn an den Verkäufer. PayPal fungiert als Mittelsmann für den Geldtransfer.
PC
[Pe-Ce], steht für „Personal Computer“, privater Rechner. Damit werden heute alle Arten von Computern bezeichnet, egal ob Desktop (Schreibtischgerät), Laptop oder Notebook (tragbare Geräte).
[Pe-De-Ef] für „Portable Document Format“, transportables Dokumentenformat. Die Firma Adobe wollte 1991/1992 ein Dateiformat für elektronische Schriftstücke entwickeln, damit Dokumente originalgetreu und plattformunabhängig wiedergegeben werden können. So bleiben sie unabhängig vom ursprünglichen Anwendungsprogramm, vom Betriebssystem oder von der Hardwareplattform, unter dem sie geschrieben wurden. Der Leser einer PDF-Datei kann ein Schriftstück immer in der Form betrachten und ausdrucken, die der Autor festgelegt hat, unabhängig von seinem eigenem Gerät. Das heißt, die Dokumente sehen auf jedem Gerät gleich aus. Allerdings benötigt man ein spezielles Programm auf PC, Smartphone oder Tablet, um eine PDF-Datei zu öffnen und zu lesen. Am Bekanntesten ist der Acrobat Reader.
Neben Text, Bildern und Grafik kann eine PDF-Datei auch Hilfen enthalten, die die Navigation innerhalb des Schriftstückes erleichtern. Dazu gehören zum Beispiel anklickbare Inhaltsverzeichnisse und miniaturisierte Seitenvorschauen.
Personenbezogene Daten
Personenbezogene Daten sind Informationen, die sich auf eine Person beziehen, wie Name, Geschlecht, Adresse, Kontonummer und so weiter.
Persönlichkeitsrecht
Persönlichkeitsrechte umfassen zahlreiche staatliche Regelungen zum Schutz vor Eingriffen in die Privatsphäre von Menschen. Dazu zählen vor allem Rechte zum Schutz persönlicher Daten wie zum Beispiel E-Mail-Adressen, Wohnanschriften oder Passwörter. Persönlichkeitsrechte beruhen auf dem Schutz der freien Entfalltung der Persönlichkeit (Art. 2 des Grundgesetzes).
PGP
„Pretty Good Privacy“ („ziemlich gute Privatsphäre“). Programm zum Verschlüsseln und zur Signatur (Unterschreiben) von Daten. Es gibt entweder einen „öffentlichen Schlüssel“, mit dem jeder die Daten für die Empfänger:innen verschlüsseln beziehungsweise öffnen und deren Signaturen prüfen kann, oder es gibt einen „privaten Schlüssel“. Den „privaten Schlüssel“ besitzen nur Empfänger:innen, oder er ist passwortgeschützt. Somit wird sichergestellt, dass nur sie Zugriff auf die Daten bekommen.
Phishing / Phishing-Mail
Gesprochen [Fisching]. Zusammensetzung aus „Password“ und „Fishing“, zu Deutsch „nach Passwörtern angeln“. Phishing zielt darauf ab, dass Nutzer:innen Finanzinformationen, Zugangsdaten oder andere sensible Daten preisgeben. Phishing-E-Mails sind betrügerische E-Mails, die unter einem Vorwand dazu auffordern, persönliche Daten mitzuteilen. Auch mit betrügerischen Anrufen wird Phishing betrieben.
Beim Phishing wird zum Beispiel über eine gefälschte Absendeadresse eine E-Mail verschickt, um solche private Zugangsdaten für einen Dienst oder eine Website zu erlangen, zum Beispiel Anmeldedaten zum Online-Banking. Ebenso gibt es gefälschte Websites, auf denen man seine Zugangsdaten zu einem Dienst eingeben soll. Solche E-Mails oder Websites täuschen zum Beispiel vor, dass die Bank Zugangsdaten zum Konto des Empfängers benötigt. Dabei handelt es sich um Betrug. Banken verschicken solche Anfragen nie.
PIN / PIN2 / PIN Nummer / PIN Code
„Personal Identification Number“, deutsch „Persönliche Identifikations-Nummer“. Eine solche (Geheim-)Zahl wird eingegeben, um die eigene Identität bei einem Dienst oder einer Internetseite zu bestätigen. Man gibt die PIN zum Beispiel nach dem Start des Smartphones ein, um Gerät und/oder SIM-Karte frei zu schalten. Auch ein Bankautomat oder ein Online-Bankkonto fragen nach einer PIN, um sich zu authentifizieren. Aus Sicherheitsgründen sollte natürlich nur die Nutzer:in selbst diesen PIN kennen.
Meist wird zur PIN noch eine weitere PIN geliefert, die PIN2. Diese ist ein erweiterter Sicherheitscode, der für spezifische Funktionen auf einer SIM-Karte verwendet wird. Dazu gehören in der Regel Funktionen, die mit Kosten oder besonderen Diensten verbunden sind, wie zum Beispiel die Aktivierung von Rufnummernbeschränkungen oder die Nutzung bestimmter netzspezifischer Dienste.
Pixel / px
Kleinstes Element einer Rastergrafik oder eines Bildschirms, das den Farbwert eines Bildpunktes oder einer Bildschirm-Zelle enthält. Das Wort setzt siuch aus dem Englischen picture=Bild und element=Teil zusammen.
Play Store
Gesprochen [Pley-Stor], ist die digitale Vertriebsplattform für Apps (App-Shop) des Android Herstellers Google. Android Apps können aus diesem Store („Geschäft“) auf das Endgerät heruntergeladen werden.
Die bekanntesten App-Shops sind Apples App Store (iOS), Googles Play Store (Android) und Microsoft Store (Windows).
Playlist
Eine Playlist, gesprochen [Pleylist], ist eine zusammengestellte Sammlung von Videos oder Musik / Liedern / Songs / Alben. Diese kann dann auf einem geeigneten Abspielgerät („Player”) ausgewählt und der Reihe nach oder in zufälliger Reihenfolge abgespielt werden.
Plattform
Eine digitale Plattform stellt eine Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden, Partnern und Mitarbeitern oder auch Nutzer:innen dar. Auf dieser Plattform kann interagiert werden; je mehr Nutzer:innen die Plattform verwenden, umso nützlicher kann sie sein.
Plug-in
[Plack-In], „Einschub“. Optionale Zusatzsoftware oder ein Softwaremodul, das in ein Computerprogramm eingebunden werden kann, um dessen Funktionalität zu erweitern.
PNG
Aus dem Englischen „Portable Network Graphics”, übersetzt „portable Netzwerkgrafik“. PNG ist ein Rastergrafikformat mit verlustfreier Datenkompression. Es ist vom World Wide Web Consortium (W3C) anerkannt und das meistverwendete verlustfreie Grafikformat im Internet.
PNG wurde als freier Ersatz für das ältere, bis zum Jahr 2006 mit Patentforderungen belastete Graphics Interchange Format (GIF) entworfen und ist weniger komplex als das Tagged Image File Format (TIFF). PNG-Fotos sind in der Regel wesentlich größer als JPEG.
Podcast
Gesprochen [Potkast]. Podcasts sind Sammlungen einzelner Audio- und Videobeiträge, die über das Internet verfügbar sind. Meist sind diese Beiträge wie Sendungen und Serien unterteilt in einzelne Episoden mit Titeln, die sich auf verschiedene Themenbereiche beziehen. Zum Beispiel kann eine Person einen Podcast produzieren und ihn „Geschäftswelt“ nennen. Der Podcast wird dann verschiedene Episoden (Audiodateien und/oder Videos) zum Thema „Geschäftswelt“ enthalten, die sich die Nutzer:innen anhören oder ansehen können.
Podcast-Episoden können mit bestimmten Apps auf dem Smartphone oder auf Internetseiten über eine entsprechende Suche gefunden, direkt angehört („gestreamed”) oder nach einem Download zeitunabhängig angehört werden. Meist werden Podcasts als Audiodateien mit Wortbeiträgen produziert. Diese enthalten beispielsweise Gespräche zwischen zwei Personen. Wenn der Podcast gefällt, kann er abonniert werden. Dann werden neue Folgen automatisch auf das Gerät heruntergeladen, oder man wird informiert, wenn es neue Folgen gibt.
Podcatcher
Aussprache [Potkätscher]. Software, mit der man Podcasts abonnieren und Episoden herunterladen und anhören kann.
POP3
Das „Post Office Protocol“ (POP) ist ein (veraltetes) Kommunikationsprotokoll, über welches ein E-Mail-Client/Programm E-Mails abrufen kann. Mit POP3 wird allerdings nur das Abholen, Auflisten, und Löschen von E-Mails auf dem E-Mail-Server erlaubt. Für weitere Funktionen wie das simultane Zugreifen auf ein E-Mail-Postfach wird das IMAP-Verfahren benötigt.
Pop-up / Pop-Up-Fenster
Gesprochen [Pop-ap], ist ein plötzlich erscheinendes Fenster auf dem Bildschirm beim Surfen im Internet. In Pop-up-Fenstern werden zusätzliche Inhalte angezeigt oder andere Interaktionen angeboten. Häufig verbirgt sich dahinter ein Werbetreibender.
(Daten-)Portabilität
Aus dem Lateinischen portare – tragen, also Übertragbarkeit. Um manche Plattformen wie etwa soziale Netzwerke sinnvoll und umfassend nutzen zu können, geben die Nutzer und Nutzerinnen häufig eine Vielzahl von Daten ein. Eine einfache Übertragbarkeit solcher Daten zu anderen Anbietern stellt zwar eine erleichterte Nutzererfahrung dar, ermöglicht aber vielen Anbietern den Zugang zu den gleichen Daten.
Beispiel: die Nutzung des Google-Accounts wird von vielen Anbietern als Option ermöglicht, um eine Registrierung zu erleichtern. Damit erhält dieser Anbieter jedoch Kenntnis über Ihr Google-Konto, sofern Sie die Zugriffsberechtigungen nicht eingeschränkt haben.
Portable Software
Die „tragbare“ Version eines Programms funktioniert ohne Installation. Daten und Einstellungen werden dennoch eigenständig abgespeichert. Damit eignet sich solche Anwendungssoftware bestens, um sie zum Beispiel auf einem USB-Stick zu hinterlegen. So muss portable Software beim Verwenden über einen USB-Stick nicht auf dem Hauptgerät installiert werden, sondern funktioniert über das Medium, auf der es installiert ist (USB-Stick). Portable Software funktioniert auch auf der klassischen, fest verbauten Festplatte.
Post / posten
gesprochen: [Poust / pousten/ˈpɔʊ̯stn̩], in Deutsch häufig einfach „Beitrag“ genannt. Bezieht sich auf alles, was man selbst auf einer Onlineplattform wie ein soziales Netzwerk hochlädt und veröffentlicht. Dafür nutzt man das Verb „posten“ („abschicken“). Das können reine Texte wie Kommentare oder Zitate sein, oder auch Blog-Beiträge sowie Bilder oder Videos mit (gesprochenen) Texten oder Informationsgraphiken. Das Hochgeladene bezeichnet man als „Post“.
Nach ihrer Veröffentlichung erscheinen Posts zum Beispiel auf der Profilseite der Nutzer:innen (gerne auch Chronik genannt) oder im Feed der Personen, die ihnen folgen. Über Posts bzw. durch das Posten werden letztendlich die sozialen Netzwerke mit Inhalten gefüllt.
Powerline-Adapter
Powerline sorgt dafür, dass eine Datenübertragung über elektrische Leitungen in einem bestimmten Netz ermöglicht wird. Der Adapter wird mit einer Steckdose und über ein LAN-Kabel mit dem Router verbunden. Das digitale Eingangssignal wird in ein analoges Signal umgewandelt und über das Stromnetz zu den anderen Steckdosen in der Wohnung geleitet. Dort wird es dann wieder in ein digitales Signal umgewandelt.
Prepaid / Prepaid-Karte
Gesprochen [Priepeid], auf Deutsch „vorausbezahlt”. Ein festgelegtes Guthaben wird auf eine Prepaid-Karte („Guthabenkarte“) geladen, um mobil zu telefonieren, eine SMS zu schreiben oder im Internet kommunizieren und „surfen“ zu können. Ein Prepaid-Tarif stellt somit eine Alternative zu vertragsgebundenen Handy-Flatrates dar, bei denen die Kunden einen monatlichen Festpreis bezahlen.
Prepaid-SIM-Karten lassen sich so über im Voraus bezahlte „Gutscheine“ mit Guthaben aufladen. Die Kosten für Telefonate, SMS oder Internetdienste werden dann von diesem Betrag abgezogen: das Guthaben wird sozusagen „abtelefoniert“. So lassen sich längerfristige Verträge und Kosten umgehen, da diese Art von Mobilfunk-Diensten nach dem Aufbrauchen des Guthabens nicht mehr ausgeführt wird. Der Mobilfunk über einen Prepaid-Tarif kann erst dann wieder verwendet werden, wenn Guthaben aufgeladen wurde.
Privater Modus / Inkognitomodus
Betriebsart eines Browsers, bei dem Suchverlauf und Cookies nicht aufgezeichnet werden. Allerdings können besuchte Seiten (der Verlauf) ebenfalls nicht nachverfolgt werden.
Privatsphäre Einstellungen
Hier kann man auf mobilen Endgeräten einstellen, welche persönlichen Daten öffentlich sichtbar sein sollen.
Profil
In sozialen Netzwerken kann man sich ein eigenes Profil erstellen, über das man sich den anderen Nutzer:innen im Netzwerk vorstellt. Neben den Profilangaben wie Name, Alter, Geschlecht, Adresse und Profilfoto können auch Fotos und Videos eingestellt werden. Zudem kann man festlegen, wer die eigenen Profilangaben sehen kann.
Profiling
Unter [profailing] versteht man den Prozess des Sammelns und Analysierens von Informationen über eine Person, die online verfügbar sind.
In der Kriminalistik bezieht sich Profiling auf den Prozess, bei dem Ermittler versuchen, ein Täterprofil zu erstellen, um die Identität und das Verhalten eines Verdächtigen zu verstehen.
Auf digitalen Plattformen werden große Mengen verschiedener Daten, zum Beispiel IP-Adressen, Suchverhalten, Standorte und andere mehr, gesammelt. Selbst wenn eine Person kein eigenes Profil angelegt hat, können aus diesen Daten durch automatische Analyseverfahren detaillierte Profile einzelner Nutzerinnen und Nutzer erzeugt werden.
Provider
Gesprochen [Proweider], „Anbieter“ von Kommunikationsdiensten. Meist meint man damit gewerbliche Anbieter von Mobilfunkdiensten, wie zum Beispiel T-Online, O2 oder Vodafone. Internet- und Mobilfunk-Provider stellen Endverbraucher:innen einen Telefon-, Internet- oder Mobilfunkanschluss zur Verfügung. Dabei nutzen sie die Infrastruktur der Netzbetreiber.
Proxy-Server
Arbeitet als Vermittler innerhalb eines Netzwerks, der zwischen Nutzer:innen und Netzwerk (z.B. einer Website) eingesetzt wird. Ein Proxy-Server kann beispielsweise die Kommunikation im Netzwerk zwischen Nutzer:innen sichern, beschleunigen oder verschleiern.
Prozessor
Schaltkreis auf einem Chip, der andere Schaltungen steuert und dabei einen Algorithmus vorantreibt. Jeder Computer und jedes Smartphone besitzen Prozessoren. Letztendlich werden Rechenvorgänge in einem Prozessor durchgeführt, um das betreffende Gerät betreiben zu können.
PUK / PUK2
Steht für „Personal Unblocking Key", in deutsch „persönlicher Entsperrungs-Schlüssel". Der PUK ist ein sogenannter „SuperPIN“. Diesen findet man typischerweise im beiliegenden Schreiben zu einer SIM-Karte. Der PUK hat meist acht Stellen. Der PUK ist nicht im Mobiltelefon gespeichert, sondern an die SIM-Karte gebunden und kann beim Hersteller in Erfahrung gebracht werden.
Während der PUK zum Entsperren der PIN dient, dient der PUK2 der Entsperrung der PIN2.
Wird die PIN-Nummer der SIM-Karte des Smartphones drei Mal falsch eingegeben, lässt sich die SIM-Karte mit der PUK entsperren. Damit werden drei weitere Versuche, die PIN-Nummer einzugeben, freigeschaltet. Wird der PUK allerdings acht- bis zehnmal falsch eingegeben, wird die SIM-Karte unwiderruflich gesperrt. Dann hilft nur noch ein Anruf beim Mobilfunkanbieter, der eine neue SIM-Karte ausstellen muss. Dies ist gegebenenfalls mit Kosten und Wartezeit verbunden.
Push-Benachrichtigung
Benachrichtigungen von Apps, die auf dem Handybildschirm (meist Sperrbildschirm) oder in der Benachrichtigungsleiste erscheinen. WhatsApp meldet damit beispielsweise den Eingang einer neuen Nachricht.
Push-TAN
Gesprochen [Pusch-Tan], bezeichnet eine Funktion beim Online-Banking. Eine TAN ist ein Kennwort, das nötig ist, um zum Beispiel Überweisungen per Online-Banking durchführen zu können. Mit einer Push-TAN-App der Bank, die unabhängig von der Banking-App läuft, kann man die TAN anfordern, die für die beabsichtigte Transaktion nötig und nur für diese gültig ist. Sie erscheint als Push-Benachrichtigung auf dem anfordernden Gerät.