Galerie
In der App „Galerie“ werden die auf dem Smartphone oder Tablet gemachten Fotos und Videos abgelegt.
Gateway
Zentraler Zugangspunkt zwischen verschiedenen Netzwerken. Über diese Netzwerkgerät werden Datenpakete zwischen den Netzwerken übersetzt, um die Kommunikation zu ermöglichen.
Beispiel: Gateway im Smart Home:
Alle Befehle von Lichtschaltern, Touchscreens, Fensterschaltern und anderen Sensoren kommen am Gateway an und werden dort ausgewertet. Das Gateway sendet entsprechende Steuerungsbefehle an die angeschlossenen Geräte aus, zum Beispiel an Lampen oder Heizungsstellventile. Alle Geräte und Sensoren eines Smart Home sind über das Gateway miteinander vernetzt, entweder per Kabel oder per Funk. Der Nutzer kann das Gateway zum Beispiel über den Computer oder das Smartphone steuern und programmieren. Eine direkte Steuerung der einzelnen Geräte ist aber je nach System unabhängig davon möglich. Das Gateway ermöglicht darüber hinaus eine Verbindung mit dem Internet, um das Smart Home auch von unterwegs steuern zu können.
GIF
Das „Graphics Interchange Format” (aus dem Englischen „Grafikaustausch-Format”), kurz GIF, ist ein Grafikformat für Bilder mit einer Farbpalette mit maximal 256 Farben, inklusive einer „Transparenzfarbe“. Es erlaubt eine verlustfreie Kompression der Bilder. Darüber hinaus können mehrere (übereinanderliegende) Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die von geeigneten Betrachtungsprogrammen wie Webbrowsern als Animationen interpretiert werden.
Gigabyte / GB
Gigabyte, Aussprache [Gigabait], Abkürzung GB, ist die Einheit, in der die Kapazität von Datenspeichern technischer Geräte angegeben wird. 1.024 Megabyte (MB) entsprechen einem GB. Je mehr GB ein Datenspeicher hat, umso mehr Daten können auf ihm abgelegt werden.
Meist werden jedoch im digitalen Bereich Zweierpotenzen zu Grunde gelegt. Dies führt zu Abweichungen, da mit Deka, Hekto, Kilo, Mega, Giga, Tera, Peta, Exa, ... nach dem Internationalen Einheitensystem Zehnerpotenzen gemeint sind:
1 Hekto = 100 Liter = 102 (Hundert)
1 Kilo = 1.000 Gramm = 103 (Tausend)
1 Mega / 1 Tonne = 1.000 Kilo = 1.000.000 Gramm = 106 (Million) usw. (Milliarde, Billion, Billiarde, Trillion, Trilliarde, ...)
Demnach sind also
1 Kilobyte / kB = 1.000 Byte = 103Bytes
1 Megabyte / MB = 1.000.000 Byte = 106 Bytes
1 Gigabyte / GB = 1.000.000.000 Byte = 109 Bytes
1 Terabyte / TB = 1.000.000.000.000 Byte = 1012 Bytes
usw., wobei 1 Byte = 8 bit.
Bei Datenspeichern werden allerdings Zweierpotenzen zu Grunde gelegt.
Der Wert der Zweierpotenz 210 = 1.024 liegt nahe bei der Zehnerpotenz 103 = 1.000, so dass es üblich wurde, die eigentlich dezimalen Präfixe wie „Kilo“ oder „Mega“ im Zusammenhang mit Speicherkapazitäten zur Bezeichnung von Vielfachen von 1.024 zu verwenden. Allerdings sollte man stattdessen und korrekterweise die Abkürzungen KiB, MiB, GiB, TiB, PiB, ... benutzen. Denn:
1 KiB = 1.024 Byte = 210 Bytes und somit 1,024 kB
1 MiB = 1.048.576 Byte = 220 Bytes und somit 1,049 MB
1 GiB = 1.073.741.824 Byte = 230 Bytes und somit korrekterweise 1,074 GB
1 TiB = 1.099511627776 Byte = 240 Bytes und somit 1,100 TB
So kann es insbesondere bei Microsoft-Systemen zu Verwirrungen kommen.
Microsoft rechnet für Datengrößen immer mit Zweierpotenzen, gibt diese dann aber mit Hilfe der dezimalen Präfixe an. So wird ein 128-GB-Speichermedium mit 119,2 GB angezeigt, obwohl es 119,2 GiB lauten müsste. Beim Versuch, eine Datenmenge von laut Microsoft „120 GB“ (eigentlich 120 GiB) auf ein mit 128 GB beworbenes Speichermedium zu übertragen, tritt somit ein Fehler auf, denn:
128 GB = 128.000.000.000 Byte sind weniger als
120 GiB = 128.849.018.880 Byte = 120 × 10243 Byte
Ein mit „4,7 GB“ gekennzeichneter DVD-Rohling speichert rund 4,7 Gigabyte (4.700.000.000 Byte), wird aber von mancher Software, zum Beispiel dem Windows-Explorer, mit dem Wert von „4,38 GB“ angezeigt – normgerecht wäre hier „4,38 GiB“. Andererseits speichert ein mit „700 MB“ gekennzeichneter CD-Rohling nicht 700 MB, sondern 700 MiB, also etwa 734 MB (und sollte korrekterweise mit „700 MiB“ ausgezeichnet werden), wobei der Windows-Explorer „700 MB“ anzeigt.
Glasfasernetz
Die Glasfaser ist das derzeit schnellste Übertragungsmedium, da die Datenübertragung mittels eines Lichtsignals funktioniert. Daher ist ein Glasfasernetz sehr schnell und zuverlässig. Derzeit wird das Glasfasernetz für öffentliche und private Internetzugänge mehr und mehr ausgebaut. Das herkömmliche Kupfernetz wird ersetzt. Noch aber stehen Glasfasernetze nicht überall zur Verfügung.
Zum Vergleich mögliche Übertragungsraten der beiden Medien. Die folgenden Zahlen dienen nur als grobe Richtwerte und können je nach spezifischer Anwendung und Umgebung variieren.
Kupferkabel:
- Cat5e-Kabel können Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde) über kurze Entfernungen erreichen.
- Cat6-Kabel können Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s über kurze Entfernungen unterstützen.
- Cat6a-Kabel können Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s über längere Entfernungen bereitstellen.
Glasfaserkabel:
- Multimode-Glasfaserkabel können Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s über Entfernungen von bis zu mehreren hundert Metern unterstützen.
- Singlemode-Glasfaserkabel können Geschwindigkeiten von bis zu 100 Gbit/s oder mehr über Entfernungen von mehreren Kilometern erreichen.
Google / googeln
Die Google Suche, gesprochen [Guhgl], ist die größte und bekannteste Internet-Suchmaschine weltweit. Die Firma Google LLC (US-amerikanische Rechtsform, »Limited Liability Company«, vergleichbar mit einer deutschen GmbH) ist eine Tochtergesellschaft des US-Unternehmens Alphabet und fungiert als Holdinggesellschaft für die Internetdienste und digitalen Anwendungen und Produkte dieses Konzerns. Hard- und Software von Google LLC sind neben der Suchmaschine unter anderem das Betriebssystem Android, der Browser Google Chrome, ferner Google Mail (Gmail), Google Maps, Google Drive, Google Kalender, Google Docs, Google Fotos, Google Übersetzer (Translate), Google Pay Store sowie YouTube.
Der Begriff bzw. das Verb „googeln“ [guhgeln] leitet sich von der Suchmaschine Google ab und bedeutet umgangssprachlich, dass man im Internet nach etwas sucht oder recherchiert. „Googelt doch mal nach ...“ statt „Sucht doch mal im Internet nach ..."
Google-Konto
Ein Google-Konto, Aussprache [Guhgl-Konto], ist ein E-Mail-Benutzerkonto beim Unternehmen Google. Bei der Erstellung eines Google Mail-Kontos wird eine E-Mail-Adresse mit der Endung „@gmail.com“ angelegt, falls keine andere E-Mail Adresse angegeben wird.
Das Eröffnen eines Google-Kontos ist fast unumgänglich, um ein Smartphone mit dem Betriebssystem Android mit allen seinen Funktionen benutzen zu können. Ohne ein Google-Konto lässt sich insbesondere der Google Play Store (App-Shop) nicht benutzen.
Google Chrome
Google Chrome, gesprochen [Guhgl-Chroum], ist der Webbrowser des Unternehmens Google.
Google Play / Google Play Store / Play Store
Google Play oder kürzer Play Store, Aussprache [Guhgl Pley/Guhgl-Pley-Stor], wird der App-Shop auf Android-Geräten genannt. Auf allen Geräten mit dem Betriebssystem Android ist der Play Store bereits vorinstalliert.
Gesichtsentsperrung
Nur wenn das Gerät das Gesicht erkennt, auf das es vorher eingelernt wurde, wird es entsperrt und so erst benutzbar.
GPS
„global positioning system“, gesprochen [Dschie-Pi-Ess], übersetzt als „globales System zur Positionsbestimmung“. Es handelt sich um ein globales Navigationssystem mit Hilfe von Weltraum-Satelliten, über das lokale Positionen bestimmt werden können. So dient GPS einer exakten Navigation oder Ortsbestimmung. Über viele Satelliten werden diese Ortsdaten (Koordinaten) rund um die Uhr und für die Endnutzer:innen kostenfrei auf ein Endgerät wie Smartphone oder Navigationsgerät übertragen. So wird die Position bestimmt und Navigation ermöglicht..
GSM
Das Global System for Mobile Communications (früher Groupe Spécial Mobile, GSM) ist ein 1990 eingeführter Mobilfunkstandard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wurde. Es ist der erste Standard der sogenannten zweiten Generation („2G“) als Nachfolger der analogen Systeme der ersten Generation (in Deutschland das C-Netz) und war der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard.
GSM wurde mit dem Ziel geschaffen, ein mobiles Telefonsystem anzubieten, das Teilnehmern eine europaweite Mobilität erlaubte und mit ISDN oder herkömmlichen analogen Telefonnetzen kompatible Sprachdienste anbot.
In Deutschland ist GSM die technische Grundlage der D- und E-Netze. Hier wurde GSM 1991 eingeführt, was zur raschen Verbreitung von Mobiltelefonen in den 1990er-Jahren führte. Der Standard wurde in 670 GSM-Mobilfunknetzen in rund 200 Ländern und Gebieten der Welt als Mobilfunkstandard genutzt; dies entsprach einem Anteil von etwa 78 Prozent aller Mobilfunkkunden. Es gab später hinzugekommene Erweiterungen des Standards zur schnelleren Datenübertragung.