E2EE / End-to-End-Encryption
[i-to-i-i] steht für „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung" und sichert die Kommunikation über das Internet auf sicheren und sogar unsicheren Kanälen ab. Die Verschlüsselung beginnt mit dem Absenden der Nachricht und wird erst wieder beim Empfänger entschlüsselt. Die Verschlüsseliungsverfahren basieren auf mathematischen Algorithmen und nutzen öffentliche und private Schlüssel, oft mit einer Länge von 256 Zeichen. Das De-Chiffrieren ist daher in kurzer Zeit selbst für rechenstarke Computer so gut wie unmöglich.
E-Book
Gesprochen [I-Buck], kommt aus dem Englischen und steht für „electronic book”, also elektronisches Buch. Ein solches lässt sich mit speziellen Geräten, den sogenannten E-Book-Readern, lesen. Aber auch Tablets, Handys und Computer können mit entsprechender Software E-Books öffnen und so darauf geladene Bücher online zum Lesen bereitstellen. E-Books können in verschiedenen Internet-Stores gekauft werden. Sie sind an die deutsche Buchpreisbindung gebunden.
E-Commerce
[i-kommers], „elektroniischer Handel", bezeichnet den Onlinehandel von Waren oder Dienstleistungen.
E-Health
kurz für „Electronic-Health", also „elektronische Gesundheit", bezeichnet den Einsatz digitaler Technologien und Anwendungen in der Medizin und im Gesundheitswesen.
Diese reichen von der Online-Videosprechstunde, dem elektronischen Rezept (eRezept), dem elektronischen Arztbrief in der ePA (Elektronische Patientenakte) über spezielle Gesundheits-App bis hin zu Teletherapie oder -monitoring und eignen sich für die Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und Dokumentation von Krankheiten ebenso wie für die Patientenbetreuung.
„electronic mail“ (elektronische Post, gesprochen [I-Meil]). Per E-Mail können schriftliche Nachrichten und Anhänge an ausgewählte Empfänger:innen schnell und bequem versendet werden.
E-Mail-Account / E-Mail-Konto
Ein E-Mail-Account [I-Meil-Akaunt], gerne auch E-Mail-Konto genannt, ist notwendig, um analog zur „Gelben Post”, der klassischen Briefpost, digital elektronische Briefe schreiben und empfangen zu können. Dazu registriert man sich bei einem Anbieter über dessen Internetseite oder seinem Anwendungsprogramm. Die E-Mails werden bis zu einer vom Anbieter festgelegten Speicherkapazität aufbewahrt. Jeder E-Mail-Anbieter hat meist einen eigenen Internet-basierten Zugang über einen Browser oder eine eigene App, um E-Mails abzurufen und zu senden. Zudem gibt es generische Programme wie Thunderbird, die mit allen E-Mail-Anbietern funktionieren, sobald man die entsprechenden Zugangsdaten zu seinem Postfach hinterlegt hat.
E-Mail-Adresse
Eine E-Mail-Adresse [I-Meil-Adresse] ist die Adresse, die man für den Empfang und das Versenden von E-Mails nutzt. Jede E-Mail-Adresse ist individuell und wird daher nur einmal vergeben. E-Mail-Adressen sind immer gleich aufgebaut: zuerst kommt der gewählte „Name“, anschließend das @ (at-Zeichen), gefolgt vom Anbieter bzw. der Domain (wie z. B. apple, gmx, gmail, t-online) mit der Domain-Endung (beispielsweise „.de“, „.com“).
E-Mail-Client
Ein E-Mail-Client [I-Meil-Klaient] ist ein E-Mail-Verwaltungsprogramm wie z. B. Thunderbird oder Outlook. Das E-Mail-Verwaltungsprogramm wird lokal gespeichert und wird mit dem E-Mail-Benutzerkonto verknüpft.
E-Rezept
Das E-Rezept ist die elektronische Variante und somit die Alternative zum klassischen Zettel-Rezept. Das E-Rezept kann in Arztpraxen als QR-Code ausgestellt werden. Apotheken können diesen Code auslesen. Seit September 2022 sind Apotheken in Deutschland verpflichtet, E-Rezepte anzunehmen.
Edge
Gesprochen [Etsch], Internetbrowser der Firma Microsoft.
Eingabehilfen
... werden auch Bedienungshilfen genannt. Dies sind technische Hilfen für die vereinfachte Nutzung von Endgeräten wie Smartphones, Tablets und PCs für Menschen mit Einschränkungen. Dazu zählen zum Beispiel Großtasten-Tastaturen, aber auch die Anpassung der Reaktionszeit von Eingabehilfen (Maus, Touchpad), die Nutzung eines Eingabestiftes (Touchpen), die Anpassung der Schriftgröße und des Kontrastes oder Vorlese-Anwendungen (Screenreader).
Einloggen
Als Einloggen oder Login wird der Vorgang bezeichnet, bei dem Benutzerinnen und Benutzer sich mit ihrem individuellen Nutzernamen und Passwort Zugang zu ihrem persönlichen Bereich auf einer Webseite verschaffen. Ein Beispiel ist das Einloggen beim Online-Banking oder in das E-Mail-Konto.
Elektronische Gesundheitskarte (eGK)
Die elektronische Gesundheitskarte ist die digitale Version der Krankenversichertenkarte. Auf der Karte befinden sich alle Stammdaten der oder des Versicherten, ebenso können dort die Notfalldaten und der elektronische Medikationsplan hinterlegt werden. Ein Foto soll verhindern, dass unbefugte Personen ärztliche Leistungen missbräuchlich in Anspruch nehmen.
Elektronische Patientenakte (ePA)
Diese digitalisierte Form der Krankenakte erlaubt es, medizinische Gesundheitsdaten übergreifend zu verwalten und individuell abzurufen. So wird es Versicherten ermöglicht, ihre medizinischen Daten wie Anamnese, Behandlungsverlauf und Befunde sicher zu speichern und zu verwalten. Sie fördert den Austausch von Gesundheitsinformationen zwischen Ärzten und Patienten und unterstützt eine bessere medizinische Versorgung. Die Nutzung der ePA ist kostenlos und freiwillig, wobei die Versicherten die Kontrolle über ihre Daten behalten.
Emoji
Ein Emoji, gesprochen [Imodschi], ist eine kleine Grafik, die in einem Text oder stellvertretend für einen Text einen Begriff oder eine Gefühlslage ausdrückt.
Beispiele für Emojis: ![]()
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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Verschlüsselung von Daten über alle Übertragungsstationen vom Sender bis zum Empfänger. So wird sichergestellt, dass ausgetauschte Nachrichten ausschließlich von den beabsichtigten Kommunikationspartnern und nicht von Dritten entschlüsselt bzw. gelesen werden können, zum Beispiel E-Mails oder Chat-Nachrichten.
Endgerät
Elektronisches Gerät, das physisch (durch einen Steckverbinder) oder nicht physisch (zum Beispiel per Funk) über einen Netzanschluss an ein Daten- oder Telekommunikationsnetzwerk angeschlossen ist. Dazu gehören beispielsweise Computer, Laptops, Smartphones, Tablets oder Telefonanlagen.
Esc-Taste / Escape
"entkommen; Ausweg, Flucht“. Mit der Esc-Taste auf der PC-Tastatur kann man jederzeit in einem Dialog oder Menü einen Schritt zurück gehen oder den Vollbild-Modus beenden. Auf Smartphones oder Tablets erfüllen diese Funktion die Hometaste (iOS) oder die „Zurück“ Tastfläche (Android).
eSIM
siehe S SIM-Karte
Ethernet / LAN-Kabel
Der Begriff bezieht sich auf die kabelgebundene Datenübertragung innerhalb eines lokalen Netzwerks (Local Area Network / LAN). Innerhalb eines solchen geschlossenen Netzwerks sind Computer, Drucker und Server über spezielle LAN-Kabel miteinander verbunden und können untereinander kommunizieren.
Ursprünglich diente die Bezeichnung LAN-Kabel als Oberbegriff, während der Begriff Ethernet-Kabel einen bestimmten Typ von Kabel bezeichnete – nämlich ein in sich gedrehtes Kupferkabel, über das Daten in standardisierter Form weitergeleitet werden. Dazu werden die eigentlichen Daten in kleineren Portionen durch sogenannte Ethernet-Frames in etwas größere Ethernet-Pakete verpackt, die neben den eigentlichen Daten auch Informationen wie Prüfsummen und MAC-Adressen enthalten. Inzwischen hat sich Ethernet gegen die anderen beiden existierenden Kabel-Typen, Arcnet und Token Ring, durchgesetzt und gilt als der gängige Standard. Daher werden die Begriffe LAN-Kabel und Ethernet-Kabel mittlerweile auch synonym verwendet, wobei LAN-Kabel die gängigere Bezeichnung ist.
Exportieren
Über einen Export kann man Daten wie zum Beispiel E-Mail-Adressen aus einem Programm auslesen und in ein anderes Programm wie zum Beispiel ein anderes E-Mail-Programm übertragen („importieren“).
Externe Festplatte / Externer Speicher
Auf einer Festplatte werden alle Daten gespeichert, egal ob Dokumente, Fotos oder Videos. Ein solches nicht fest in einem Endgerät verbautes Speichermedium wird als externe Festplatte bezeichnet. Diese lassen sich beispielsweise per USB-Kabel mit einem Computer verbinden, damit dort Daten gespeichert und somit gesichert werden können (Backup). Als externe Speichermedien dienen in gleicher Weise USB-Sticks oder SD-Karten.