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Darknet

„Dunkles Netz“. Versteckter, anonymer Teil des Internets, der nicht über herkömmliche Browser zugänglich ist. Man benötigt eine bestimmte Software, um anonym zu bleiben. Im Darknet bewegen sich beispielsweise Menschen, die etwas zu verbergen haben, (in ihrem Land) verbotene Sachverhalte einsehen wollen oder geheime Informationen austauschen.

Data Analytics

[däda analütiks], deutsch: Datenanalytik. Aus dem unüberschaubaren Pool von großer Datenmengen können genau die Daten herausgefiltert werden, die zum Beispiel für die Optimierung von Produkten oder Dienstleistungen benötigt werden. Daten werden unter Einsatz Tausender Computerprozessoren durchsucht, um typische Muster zu entdecken. 

Je nach Einsatzbereich lassen sich durch solche Datenanalysen auch Rückschlüsse auf Interessen und Verhalten von Internet-Nutzerinnen und -Nutzer ziehen.

Data Science

Die „Datenwissenschaft“ beschäftigt sich mit der Gewinnung von Wissen aus Rohdaten.

Datei

In einer Datei sind verschiedene Informationen zusammengefasst und gespeichert. Meist handelt es sich dabei um Text-, Bild-, Audio- oder Video-Dateien.

Dateiendung

Korrekterweise müsste man von Dateinamenserweiterung sprechen, denn nichts anderes ist gemeint (im Englischen filename extension). Andere Begriffe sind Dateinamenerweiterung, Dateierweiterung, Dateisuffix und eben Dateiendung. Diese Endung ist der letzte Teil eines Dateinamens und wird gewöhnlich mit einem Punkt vom eigentlichen Namen abgetrennt. Der Punkt selbst wird nicht als Teil der Erweiterung angesehen. 
Die Dateiendung wird oft eingesetzt, um das Format einer Datei erkennbar zu machen. So kann sie beispielsweise gleich mit einem passenden Anwendungsprogramm geöffnet werden, wenn diese Endung im System entsprechend konfiguriert wurde, was meist automatisch bei der Ersteinrichtung des Gerätes oder einer Programminstallation geschieht. 

Eine Liste möglicher Dateiendungen und ihrer Verwendung finden Sie in der Wikipedia.

Datenleak

„Datenleck“ [Liek]. Bei einem Datenleak geraten Daten in falsche Hände. Cyberkriminelle können über eine gehackte Website an diese Daten kommen oder über eine Panne, bei der ein Unternehmen die sensiblen Daten ungeschützt aufbewahrt. Teilweise werden die sensiblen Daten dann auch veröffentlicht.

Datenschutz

Der Datenschutz bezieht sich auf die Rechte in Bezug auf die Kontrolle persönlicher Daten und deren Nutzung. Dazu gibt es eine Fülle von Vorschriften und Gesetzen und beinhaltet weniger, wie die Durchführung dieses Schutzes stattfinden kann oder soll. Diese Rechte umfassen im Wesentlichen

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Jede Person hat das Recht auf den Schutz ihrer personenbezogenen Daten. So steht es in der Datenschutz-Grundverordnung, die das EU-Parlament und der Rat im April 2016 beschlossen haben. Die Verordnung vereinheitlicht die Regeln, nach denen private Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen EU-weit Daten verarbeiten dürfen, die einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können.

Datensicherheit

Zur Datensicherheit gehören alle technischen und organisatorischen Maßnahmen, die zum Schutz aller Daten ergriffen werden. Das oberste Ziel der Datensicherheit besteht in der Gewährleistung der Vertraulichkeit, der Integrität und der Verfügbarkeit von Daten. So sollen Manipulationen oder der Verlust von Daten verhindert werden. Ebenso wichtig ist der Schutz vor Bedrohungen von außen, zum Beispiel durch Schadsoftware, sowie die Überwachung und Zugriffskontrolle auf Daten.

Datensicherung

Sicherung von Daten zum Schutz vor Datenverlust. Es werden dabei Kopien von vorhandenen
Datenbeständen erstellt.

Datensparsamkeit

Der Grundsatz der Datensparsamkeit und Datenvermeidung ist im Bundesdatenschutzgesetz und in der Datenschutz-Grundverordnung festgelegt und gilt für Behörden und Unternehmen. Gleichzeitig bezeichnet Datensparsamkeit auch eine von Datenschützern geforderte Zurückhaltung vom Verbraucher, persönliche Daten jenseits von notwendigen Informationen preiszugeben, etwa im Internet und bei Gewinnspielen.

Datenvolumen

Das Datenvolumen wird im Mobilfunkvertrag geregelt. Es gibt an, wie viele Daten pro Monat mit mobilen Geräten (Smartphone, Tablet, Laptop) verbraucht werden dürfen, wenn man unterwegs das Internet nutzt.

Deep Learning

[diep lörning], wörtlich „tiefgehendes Lernen". Damit bezeichnet man eine bestimmte Art von Algorithmen, die menschliches Lernen imitieren, indem sie sich an der Funktionsweise des menschlichen Gehirns orientieren. So soll Maschinen das Denken beigebracht werden. 

 Deep Learning simuliert in der Maschine ein dicht verwobenes Netz aus einfachen Nervenzellen, das wie sein natürliches Vorbild aus Erfahrung lernt. Für die Erfahrung sorgt das Zuführen riesiger Datenmengen, wie zum Beispiel Bilder. In der Folge gelingt den Maschinen das, was Menschen fast nebenher erledigen: Sie erkennen Gesichter und verstehen Sprachen. Ob Cortana, Siri oder Alexa – fast jeder nutzt heute Software, die auf Deep Learning beruht.

Deinstallieren

Beim Deinstallieren wird ein Programm oder eine App von einem Endgerät, wie zum Beispiel einem Smartphone oder Computer, entfernt.

Desktop / Desktop-Computer / Desktop-PC

Zusammengesetzt aus den beiden englischen Begriffen „desk“ für Schreibtisch und „top“ bezeichnet man mit Desktop einerseits die Gehäuseform eines Personal Computers (PC), andererseits meint man mit Desktop-Computer, übersetzt als „(Schreib-)Tisch-Rechner“,  die Gesamtheit des Gerätes, das auf einem Tisch steht, mit Gehäuse, Bildschirm, Tastatur und Maus. Zudem versteht man darunter auch die grafische Benutzer-Oberfläche des Betriebssystems, die nach dem Start eines digitalen Gerätes auf dem Bildschirm dargestellt wird, also die virtuelle Schreibtischoberfläche. Auf dieser Arbeitsoberfläche können Verknüpfungen zu Anwendungen, Dokumenten oder Ordnern abgelegt werden, auf die man schnell zugreifen möchte.

Digital

Digital bedeutet, dass Informationen in klaren Schritten und diskreten Größen dargestellt werden, typischerweise in Kombinationen von Nullen (0) und Einsen (1). Computer und Smartphones nutzen diese „Sprache", um Daten zu speichern und zu verarbeiten. Filme, Bilder oder Texte werden „digitalisiert", also in kleine Teile zerlegt. Apps und Programme basieren auf digitalen Daten, die mit Hilfe von unterschiedlichen Programmiersprachen erzeugt (codiert) werden.

Digital Detox

„Digitale Entgiftung“. Bezeichnet eine Auszeit, während der Menschen digitale Geräte und Medien für einen gewissen Zeitraum deutlich weniger oder gar nicht verwenden, um der realen Welt mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Digitale Assistenten

Diese Geräte können Sprache analysieren und auf gesprochene Anweisungen reagieren.

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)

Digitale Gesundheitsanwendungen (abgekürzt DiGA) sind Apps, die als Medizinprodukte mit gesundheitsbezogener Zweckbestimmung fungieren. Ihre Hauptfunktion basiert wesentlich auf digitalen Technologien. Sie werden unter bestimmten Voraussetzungen von den Krankenkassen erstattet. Es gibt diverse Einsatzgebiete wie z. B. elektronische Tagebücher für Diabetes-Kranke, Medikationspläne, Diagnostik-Apps für Muttermale oder interaktive Online-Therapieprogramme, z. B. bei Depression.

Digitale Kompetenz

Digitale Kompetenz bedeutet, dass die digitalen Technologien und Medien nicht nur technisch genutzt, sondern dass diese auch sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt werden können. Das betrifft Kinder und ältere Menschen, aber auch Menschen am Arbeitsplatz. Nur wer die Fähigkeiten erwirbt, mit dem Internet und digitalen Technologien kompetent umzugehen, kann auch an den Chancen der digitalen Welt teilhaben.

Digitaler Hub / Digital Hub

[haab], wörtlich Mittelpunkt oder Radnabe. Ein digitaler Hub ist ein Knotenpunkt, eine regionale Anlaufstelle, die Unternehmer, Gründer und Forscher zusammenbringt, um digitale Lösungen für Dienstleistungen, Handel und Produktion zu entwickeln. Diese Hubs fördern die Vernetzung von neu gegründeten Unternehmen (Start-ups) mit Investoren, etablierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten und bieten Unterstützung bei Fragen zur Digitalisierung, um den Wirtschaftsstandort zu stärken.

In einem solchen lokalen Netzwerk aus Investoren, Firmen, Wissenschaftseinrichtungen, Erfindern, Neugründungen und anderen Interessierten, um den Austausch von Ideen, Personal und Kapital zu ermöglichen und Innovationen zu fördern.
Das wohl bekannteste Beispiel für ein digitales Hub ist das Silicon Valley. Hier treffen hervorragend qualifizierte Menschen aus aller Welt mit technischem Hintergrund auf engem Raum aufeinander und finden eine Mischung aus Start-ups, großen etablierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten vor. 

Digitaler Nachlass

Der digitale Nachlass ist eine Vollmacht, mit der festgelegt wird, was mit Online-Benutzerkonten und Daten passiert, wenn der Benutzer oder die Benutzerin (allgemein: User) durch Krankheit oder Tod diese selbst nicht mehr verwalten kann. Zum digitalen Nachlass gehören alle digitalen Inhalte und Nutzerkonten wie Webseiten, E-Mail-Konten, Konten in sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten, zudem Kundenkonten bei Online-Kaufhäusern und Apps.

Sehr gute Informationen zu diesem Thema finden Sie bei den Verbraucherzentralen, z.B. hier.

Display

Als Display (to display „zeigen“) wird der Bildschirm bei Computern, Smartphones oder Tablets bezeichnet. So werden dort Benutzeroberfläche und Datenausgabe wie Bilder oder Texte angezeigt.

Domain

Domain, gesprochen [Domeyn], ist ein Teilbereich des Namensraums im Internet. Sie ist eine weltweit eindeutige Adresse im Internet. In Verbindung mit einer Top-Level-Domain wie „de“ oder „org“ entsteht eine weltweit eineindeutige Adresse im Internet. Zum Beispiel werden musterfirma.com oder musterfirma.org unterschieden.

Doppelklick

Ein Doppel-Klick ist ein Drücken der linken Maus-Taste zwei Mal kurz hintereinander. Damit werden meist Anwendungen geöffnet. Auch gibt es schnelle Doppelklicks mit dem Finger auf einem Smartphone oder Tablet, mit dem man Aktionen auslösen kann.

DoS-/DDoS-Angriffe

„Denial of Service“ (DoS)-Angriffe („Verweigerung des Services”) richten sich gegen die Verfügbarkeit von Diensten, Websites, einzelnen Systemen oder ganzen Netzen. Wird ein solcher Angriff mittels mehrerer Systeme parallel ausgeführt, spricht man von einem verteilten DoS- oder „Distributed Denial of Service“ (DDoS)-Angriff („Verteilte Verweigerung des Services”). DDoS-Angriffe erfolgen häufig mittels einer sehr großen Anzahl von Computern oder Servern.

Download

Gesprochen [Daunloud], meint das „Herunterladen“ von Daten, zum Beispiel eine App aus dem App Store. Programme oder Daten werden über das Internet von einem fremden Rechner auf den eigenen Rechner heruntergeladen und gespeichert.

Downloadrate

Geschwindigkeit, mit der Daten empfangen werden können. Das beeinflusst also auch, wie schnell sich Websites öffnen, Videos laden oder Spiele spielen lassen.

Doxing

Täter:innen sammeln personenbezogene Daten, die sie bündeln und öffentlich verfügbar machen.

Drittanbieter

Drittanbieter sind Fremdanbieter, die über den Mobilfunkanbieter Leistungen in Rechnung stellen. Das können beispielsweise Klingeltöne, kostenpflichtige Apps, Parktickets, Gewinnspiele oder Abos sein.

Dropbox

Dropbox ist ein beliebter Cloud-Anbieter für das Speichern von Daten. 

Dropdown-Menü / Dropdown-Liste

[dropdaun], aus dem Englischen „dropdown" - herunterfallen, herunterklappen, ein Steuerelement einer grafischen Benutzeroberfläche.
Ein Dropdown-Menü, genannt auch Klappliste, Dropdown-Liste oder Dropdown-Listenfeld, ist eine versteckte Liste, die erst erscheint, wenn Sie darauf klicken oder tippen. Sie sehen zum Beispiel drei kleine horizontale Balken, drei Punkte oder ein Wort (wie „Menü" oder „Optionen"). Wenn Sie darauf klicken oder tippen, „fällt" eine vorgegebene Liste von Auswahlmöglichkeiten oder Werten nach unten. Nun können Sie eine Wahlmöglichkeit (Option) aus der Liste auswählen, indem Sie darauf klicken. 

Dies wird oft verwendet, um in einem Formular die Auswahl Ihres Landes, ein Datum oder das Anliegen auszuwählen oder aber eine Folgeseite anzusteuern.
Die Analogie ergibt sich aus der Menükarte eines Restaurants, das verschiedene Gerichte anbietet. Ein Dropdown-Menü funktioniert ähnlich, nur dass die „Gerichte" hier Optionen auf Ihrem Computer oder Smartphone sind.

Häufige genutzte Symbole für Dropdown-Menüs sehen Sie hier 

Symbole für Dropdown-Menüs
wobei das „X" meistens eine Aktion beendet.

DSL

Digital Subscriber Line (gesprochen [De-Ess-El]), zu Deutsch „Digitaler Teilnehmeranschluss”, ist in Privathaushalten die meistgenutzte Anschlussart für einen Internetzugang. Dabei wird das hauseigene Telefonkabel zur Datenübertragung genutzt. Die meisten DSL-Tarife bieten eine Kombination aus Telefon- und Internetanschluss mit verschiedenen Geschwindigkeiten an, was die Datenübertragungsrate angeht.

Dual-SIM 

Gesprochen [Duel-Sim]. Ein Dual-SIM-Mobiltelefon kann gleichzeitig zwei verschiedene SIM-Karten aufnehmen und verwenden. So können zwei verschiedene Rufnummern mit unterschiedlichen Tarifen gleichzeitig genutzt werden, wie z. B. eine berufliche und eine private Nummer.

DVD 

Die DVD, ausgesprochen [De-Vau-De], englisch für „Digital Versatile Disc” (digitale vielseitige Scheibe), ist ein Medium zum Speichern, Wiedergeben und Vervielfältigen von Daten. Ihr Einsatz ist vielfältig, z. B. als Speichermedium für Fotos, Videos oder Dokumenten. Am häufigsten werden Filme auf ihr gespeichert und so auch verkauft.

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