Backend
Das Backend („hinteres Ende“, [Bäckend]), bildet das technische System einer Webseite und deren Inhalte. Der Begriff wird meist verwendet, um die Anwendung und Verwaltung einer bestimmten Software oder dem “internen“ Bereich einer Seite zu definieren. So bezieht sich das Backend zum Beispiel auf den administrativen Teil einer Webseite, die vom Nutzer nicht einsehbar ist. Das Backend ist dabei eng mit dem Informationssystem verknüpft und gilt als das Pendant zum Frontend – dieses “vordere Ende“ umfasst die Nutzeroberfläche, die der Seitenbesucher letztendlich auf der Seite sieht. Das Backend übernimmt die technische Verwaltung der Seite im Hintergrund, um deren Nutzung im Frontend zu ermöglichen.
Backlink
[Bäcklink], Rückverweis, bezeichnet einen Link, der von einer anderen Webseite ausgeht und zu einer bestimmten anderen Website führt.
Backup
Gesprochen [Bäckab], steht für die Sicherung von Daten zum Schutz vor Verlust. Es werden dabei Kopien von vorhandenen Datenbeständen wie Bilder, Dateien und Dokumenten erstellt. Falls man aus Versehen etwas löscht, kann man die entsprechende Datei aus dem Backup wiederherstellen. Die Datensicherung sollte immer auf einer externen Festplatte, einem USB-Stick oder in der Cloud gespeichert werden. Sowohl der Vorgang der Datensicherung als auch die fertige Datenkopie bezeichnet man als Backup.
Bandbreite
Beschreibt den Frequenzbereich, in welchem Daten übertragen werden. Je größer die Bandbreite ist, desto schneller können die Daten übertragen werden.
BCC / BCC:
Aus dem Englischen für „blind carbon copy“ [Be-Ce-Ce], im Deutschen „Durchschlagskopie“ (für alle Jüngeren: auf einer Schreibmaschine wurde über ein Pauspapier (auch Durchschreibepapier, Durchschlagpapier, Kohlepapier - daher das englische carbon) eine Zweitschrift bzw. Durchschrift angefertigt). Möchte man eine E-Mail an mehrere Empfänger senden, wobei die einzelnen Empfänger den anderen aber nicht angezeigt werden sollen, kann man diese über die BCC-Funktion in Blindkopie setzen. Dies empfiehlt sich bei großen Verteilerlisten.
Beamer
Ein Beamer überträgt Daten von einem Computer, einem DVD-Player oder einer Videokamera auf eine Leinwand.
Beams Forming / Beams
Intelligente Antennentechnik in 5G-Netzen. Beim „Beam Forming“ richten spezielle Antennen ihr Signal, die „Beams“, gezielt auf einen Empfänger, anstatt es ziellos abzustrahlen.
Bedienungshilfen
Bedienungshilfen, auch Eingabehilfen genannt, sind technische Hilfen für die vereinfachte Nutzung von Endgeräten wie Smartphones, Tablets und PCs für Menschen mit Einschränkungen. Zu den Bedienungshilfen zählen zum Beispiel Großtasten-Tastaturen, aber auch die Anpassung der Reaktionszeit von Eingabehilfen (Maus, Touchpad), die Nutzung eines Eingabestiftes (Touchpen), die Anpassung der Schriftgröße und des Kontrastes oder Vorlese-Anwendungen (Screenreader).
Benutzer / Benutzerkonto / Benutzername
Ein Benutzer wird häufig auch „User“ genannt. Ein Benutzer verfügt über ein eigenes (Benutzer-)Konto am PC, Smartphone oder Tablet.
Das Benutzerkonto, auch Account genannt, ist eine Zugangsberechtigung zu einem zugangsbeschränkten Bereich in einem System. Ein Benutzerkonto wird z. B. bei einem E-Mail-Anbieter, beim Online-Einkauf oder Online-Banking benötigt. Benutzerkonten bestehen aus dem Benutzernamen und dem dazugehörigen Passwort, das man in der Regel bei der Registrierung festlegt.
Benutzeroberfläche
Meint ganz allgemein den Teil eines Geräts (Computer, Smartphone, Fernseher), mit dem Sie direkt interagieren. Damit wird all das bezeichnet, was Sie bedienen können, um das Gerät zu steuen. Das beinhaltet den Bildschirm, die Tasten, den Touchscreen und die Maus. Die Benutzeroberfläche soll es Ihnen leicht machen, das Gerät über diese Eingabemöglichkeiten zu benutzen.
Dabei unterscheidet man zwischen
- grafischen Benutzeroberflächen, auch bekannt als „GUI" für Graphical User Interface. Es handelt sich dann um ein Darstellungssystem mit graphischen Elementen, also um die auf dem Bildschirm eines Computers sichtbare Darstellung eines Programms. Microsoft™ programmierte nach Apple mit Windows™ die wohl bekannteste Benutzeroberfläche.
Apple brachte 1983 den teuren Apple Lisa mit einer grafischen Oberfläche auf den Markt. 1984 kam der Macintosh auf den Markt, der deutlich erfolgreicher war und eine Schreibtischoberfläche symbolisierte.
1984 kam dann Microsoft mit Windows 1.0, um die Bedienung von MS-DOS zu erleichtern. Doch erst 1990 brachte Windows 3.0 den Durchbruch, da diese Version sich fast komplett von der MS-DOS Kommandozeile verabschiedete.
- zeichenorientierten Benutzeroberflächen, „CLI" für Command Line Interface, bekannt auch als Kommandozeile. Bei dieser Befehlszeilenschnittstelle gibt der Benutzer Befehle über eine Textzeile ein, um mit dem Computer zu interagieren. Beispiele sind eine Console oder ein Terminal (putty) in der Unix-Welt (Großrechner) oder die Eingabeauffforderung in Windows. MS DOS verfügte ausschließlich über diese Eingabemöglichkeit. Diese Möglichkeit nutzen heutztage fast nur noch erfahrene Benutzer und Programmierer, die die entsprechenden Kommandos beherrschen und schnell arbeiten möchten.
- text basierte Benutzeroberflächen, „TUI" für Text User Interface. Dies ist eine Kombination aus den beiden vorgenannten Oberflächen. Eine Textbenutzeroberfläche bietet eine grafische Darstellung in einem textbasierten Format. Sie ermöglicht eine interaktive Nutzung mit Menüs und Tastenbefehlen, oft in einem Terminalfenster. Dadurch bietet ein TUI eine bessere Bedienbarkeit als ein CLI, da sie visuelle Elemente und oft auch Mausunterstützung enthält. In der Welt der Consolen, die direkt am (Groß-)Rechner angeschlossen sind, um das System zu konfiguieren und zu überwachen, findet man diese Art der Bedienung immer noch sehr häufig vor.
Betriebssystem
Das Betriebssystem bildet eine Schnittstelle zwischen Hardware-Komponenten und Anwendungsprogrammen. Es steuert und verwaltet das Zusammenspiel der einzelnen Teile eines Computers oder Handys. Die bekanntesten Betriebssysteme sind Windows, MacOS, Linux, Android und iOS.
Bewertungsportal
Online-Plattform, auf der Nutzer ihre Erfahrungen mit Produkten, Dienstleistungen oder Unternehmen teilen und bewerten können. So können sich andere über Waren und Dienstleistungen informieren und sich bei der Entscheidungshilfe unterstützen zu lassen.
Big Data
Unter Big Data [Big Deyta] versteht man große Datenmengen, mit denen Unternehmen täglich überschwemmt werden und die mit herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung nicht mehr ausgewertet werden können. Die Analyse der gigantischen Datenmengen soll neue Erkenntnisse bringen, wie z. B. im Gesundheitswesen, um Krankheiten besser zu erkennen oder das Risiko für Erkrankungen individuell vorhersagen zu können. In dem Zusammenhang fällt immer häufiger der Begriff „KI“, mit dem Algorithmen gemeint sind, die solche Datenmengen durchforsten und sich ständig weiter entwickeln.
Bildschirm
Ein Bildschirm (auch Monitor bzw. englisch Screen oder Display) ist eine elektrisch angesteuerte Anzeige ohne bewegliche Teile zur Wiedergabe von veränderlichen Informationen wie Bildern oder Zeichen. Der Bildschirm kann dabei ein eigenständiges Gerät oder Teil eines Gerätes sein.
Bildschirmauflösung
Die Bildschirmauflösung gibt an, mit welcher Qualität der Monitor ein Bild oder Video wiedergeben kann. Die Auflösung wird in Pixeln (Bildpunkten) dargestellt. Je mehr Pixel, desto größer die Auflösung und desto mehr Details sind auf dem Bildschirm zu sehen.
Bildschirmsperre
Die Bildschirmsperre schützt vor unerwünschtem Zugriff auf ein smartes Gerät, vergleichbar mit einer Türe, die nur durch einen Schlüssel geöffnet werden kann. Die Bildschirmsperre kann mit einem Zahlencode (PIN), Passwort, Sperrmuster, Fingerabdruck oder biometrischen Daten eingerichtet und entsperrt werden.
Bilder-Rückwärtssuche
Durch die Google-Bildersuche mit Google Lens kann man den Ursprung eines Bildes herausfinden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Google-Bildersuche durch Hineinziehen eines Bildes
- Google-Bildersuche mit einem hochgeladenen Bild
- Google-Bildersuche mit einer Bild-URL
- Google-Bildersuche mit einem hochgeladenen Bild auf dem Smartphone
BIOS
Die Abkürzung steht für „Basic Input/Output System” (in Deutsch „Grundlegendes Ein-/Ausgabe System”) und ist eine essentielle Software, die in Computern und anderen elektronischen Geräten verwendet wird. Es ist das erste Programm, das beim Start eines Computers ausgeführt wird. Die Hauptfunktionen des BIOS sind:
- Initialisierung von Hardware: Das BIOS führt eine grundlegende Initialisierung und einen Selbsttest (POST) der Hardwarekomponenten des Computers durch, wie z.B. Prozessor, Speicher, Festplatte, Grafikkarte und Peripheriegeräte.
- Starten des Betriebssystems: Nach der Hardwareinitialisierung sucht das BIOS nach dem Bootloader des Betriebssystems auf dem Bootmedium (z.B. Festplatte, SSD, USB). Es lädt den Bootloader und startet das Betriebssystem.
- Systemkonfiguration: Das BIOS ermöglicht es Benutzern, grundlegende Systemeinstellungen zu konfigurieren, wie z.B. Datum und Uhrzeit, Bootreihenfolge, CPU- und Speichereinstellungen.
- Firmware-Updates: In einigen Fällen kann das BIOS aktualisiert werden, um die Kompatibilität mit neuer Hardware zu verbessern oder um Fehlerbehebungen und Sicherheitsverbesserungen zu implementieren.
Das BIOS ist ein fundamental wichtiger Bestandteil eines jeden Computers und dient als Schnittstelle zwischen der Hardware und dem Betriebssystem.
Bit
Zusammengesetzt aus dem Englischen „binary digit” [baineri ditschit] (Binärziffer). Kleinstmögliche Speichereinheit in der digitalen Welt. Dargestellt als bit oder einfach b.
Bitcoin
Bitcoin ist eine digitale Währung, die nur online existiert. Es gibt dazu keine Geldscheine oder Münzen. Bitcoins werden nicht von einer Bank oder Regierung kontrolliert. Stattdessen nutzen viele Computer auf der ganzen Welt ein Netzwerk, um Transaktionen mit Bitcoins zu überprüfen. Alle Bitcoin-Transaktionen werden in einem dezentralen Hauptbuch gespeichert, das man „Blockchain" (aus dem Englischen: Block-Kette) nennt. Als Analogie kann man sich ein großes, sicheres Kassenbuch vorstellen, in dem alle Käufe und Verkäufe festgehalten werden. Mit Bitcoins kann man online Dinge kaufen oder digitales Geld an andere Personen senden. Allerdings akzeptieren nur wenige Geschäfte Bitcoin als Zahlungsmittel. Der Wert von Bitcoin kann sehr stark schwanken, was ihn zu einer riskanten Investition macht.
Das Wort Bitcoin setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
Bit: Dies ist die kleinste Einheit von digitalen Informationen in der Computertechnik. Ein Bit kann entweder den Wert 0 oder 1 annehmen. Es ist die Grundlage für die digitale Datenverarbeitung.
Coin: Dieses englische Wort bedeutet Münze.
Zusammen bedeutet Bitcoin also digitale Münze und bezeichnet Geld, das ausschließlich auf der Technologie digitaler Daten basiert.
Blended Learning
[blended lörning] Wörtlich aus dem Englischen „gemischtes Lernen". Beim Blended Learning oder Integrierten Lernen handelt es sich um eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von traditionellen Präsenzveranstaltungen und modernen Formen von E-Learning über Internet oder Intranet . E-Learning ist effizient und flexibel, es fehlt aber die soziale und kommunikative Komponente, die bei einzelnen Präsenzterminen geboten wird. Zu viele Termine mit Anwesenheitspflicht sind gerade bei Weiterbildungsmaßnahmen schwer einzuhalten – Online-Training- und E-Learning-Anteile ermöglichen vielen überhaupt erst die Teilnahme.
Blockchain
Die Blockchain (Blockkette) ist vergleichbar mit einem sicheren, transparenten und dezentralen digitalem Kassenbuch, das Transaktionen in Blöcken speichert, die miteinander verkettet sind. Es ist wie ein öffentliches, für jeden einsehbares Notizbuch, das von vielen Computern gemeinsam verwaltet wird. Über Blockchains wird die Integrität von digitalen Währungen (auch Kryptowährungen genannt) sicher gestellt.
Blog
Eine Art elektronisches „Tagebuch“ im Internet, das ständig aktualisiert wird. Die Verbreitung sowie die Themenfelder sind sehr weitreichend. Beispielsweise gibt es Modeblogs, Kochblogs oder IT-Blogs. Die Blogs sind auch untereinander gut vernetzt und lassen sich daher über Suchmaschinen leicht finden.
Blu-Ray Disc
Die Blu-ray Disc (meist Blu-ray abgekürzt) ist ein digitales optisches Speichermedium. Sie wurde als High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet ihrem Vorläufer gegenüber eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Auf Blu-rays können daher Filme und Musik mit deutlich höherer Auflösung gespeichert werden. Blu-ray-Disc-Player, kurz Blu-ray-Player, sind in der Regel abwärtskompatibel zu DVDs, sodass auch diese abgespielt werden können. Die weltweit ersten Blu-ray-Filme auf dem Markt gab es seit Juni 2006.
Bluetooth
Ausgesprochen [Blutuhs]. Dies bezeichnet den Industriestandard für eine drahtlose Funkübertragung über kurze Strecken. So können Daten ohne Kabel zwischen Geräten über eine kurze Distanz per Funktechnik übertragen werden. Beispiele dafür sind Mäuse und Tastaturen, die über Bluetooth mit dem PC verbunden werden. Smartphones können über Bluetooth mit einer Freisprechanlage im Auto verbunden werden.
BMP
Abkürzung für „Windows Bitmap”. Wie der Name schon verrät, wurde dieses Grafikformat für die Betriebssysteme Microsoft Windows und OS/2 entwickelt. Es wurde mit Microsoft Windows 3.0 ab 1990 eingeführt. Die Dateiendung ist .bmp
BMP-Dateien sind wesentlich größer sind als andere Formate wie PNG und werden daher kaum für das Internet genutzt. BMPs sind vor allem im Windows-Umfeld weit verbreitet; gängige Grafiksoftware unterstützt das Format problemlos.
Bookmark
Bookmarks, gesprochen [Buckmark], sind Lesezeichen für häufig genutzte Webseiten, die in einem Browser wie Firefox oder Chrome gesetzt werden können, um schnell wieder auf diese Seiten zugreifen zu können, vergleichbar mit einem Lesezeichen in einem Buch.
Bordmittel
Bezeichnung für alle vorhandenen Mittel (vorinstallierte Anwendungen, im Betriebssystem vorgesehenen Routinen) auf einem Gerät, die „von Hause aus” zur Verfügung stehen und eingesetzt werden können.
Bot
Bots (Kurzform vom Englischen „robots“ = Roboter) sind Computerprogramme, die Aufgaben automatisiert erledigen.
Botnetz
Verbund von Systemen, die von einem fernsteuerbaren Schadprogramm (Bot) befallen sind.
Boxcryptor/Cryptomator
Programme, die dazu dienen, verschiedene Cloud-Speicher zu synchronisieren sowie die Dateien und Ordner, beispielsweise bei OneDrive oder Dropbox, zu verschlüsseln bzw. zu sichern.
Breadcrumb
aus dem Englischen für Brotkrümel, gesprochen [brättkrumb]. Man bezeichnet damit eine besondere Art der Navigation auf einer Website. Üblicherweise ist es eine Textzeile, die dem Benutzer anzeigt, in welcher Verzweigung er sich innerhalb einer Website befindet. Man spricht auch von Brotkrümelnavigation oder Brotkrumennavigation.
Auch dibiwohn.org nutzt diese Art der Navigation: oben sehen Sie
Sie sind hier: Startseite > Technikbegleitung > Glossar > B
Über diese Zeile können Sie schnell wieder zurück zur alphabetischen Übersicht des Glossars, in den Bereich Technikbegleitung oder zur Startseite der Domain springen.
Breitbandinternet
Breitbandinternet nennt man einen Internetzugang mit einer hohen Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 16 Megabit pro Sekunde.
Bring Your Own Device / BYOD
„Bring your own device (BYOD)" ist die Bezeichnung dafür, private mobile Endgeräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones in die Netzwerke von Unternehmen oder Schulen, Universitäten, Bibliotheken und anderen Institutionen zu integrieren. Organisationsrichtlinien regeln, auf welche Art und Weise Mitarbeitende, Schüler:innen oder Student:innen ihre eigenen elektronischen Geräte zu dienstlichen oder schulischen Zwecken nutzen dürfen. Kritisch dabei sind insbesondere die Zugriffe auf Netzwerkdienste sowie das Verarbeiten und Speichern organisations- oder unternehmensinterner Daten.
BYOD soll den Nutzer:innen eine größere Wahlfreiheit bringen und der Organisation eine bessere Orientierung an persönlichen Bedürfnissen ermöglichen. Im Bildungsbereich bietet BYOD ökonomische und ökologische Potenziale: Statt dass Schulen und Hochschulen mit finanziellem Aufwand (hoch-)schuleigene Geräte beschaffen müssen, sollen die zunehmend privat bereits verfügbaren Geräte der Lernenden auch für schulische Zwecke genutzt werden können.
Broadcast
„Übertragung“. Im Zusammenhang mit Nachrichtendiensten wie zum Beispiel WhatsApp kann eine Person eine Gruppe erstellen und somit Nachrichten an alle Leute in der Gruppe schicken.
Broken Link
Ein Broken Link (auf Deutsch: kaputter Link) bezeichnet einen nicht mehr funktionierenden Internet-Link, der zu einer Seite führt, die nicht mehr existiert oder nicht erreichbar ist.
Gründe für nicht mehr erreichbare Hyperlinks können sein:
- Die Zielseite wurde gelöscht oder existiert nicht mehr.
- Die URL (Webadresse) der Seite wurde geändert.
- Die Webseite ist vorübergehend nicht erreichbar.
Typische Fehlermeldungen:
- 404 – Seite nicht gefunden
- 410 - Gone (Seite wurde gelöscht)
- 403 - Verboten (bei Seiten mit Zugangsberechtigungsabfrage)
- 500 - Interner Serverfehler
- 301 - Permanently moved (die Umleitung zu einer verschobenen Seite funktioniert nicht)
- 302 - Found (Seite wurde vorübergehend an eine andere URL verschoben, die Umleitung funktioniert nicht korekt)
Browser
Gesprochen [Braoser], aus dem Englischen „To browse“. Bedeutet so viel wie „blättern“ oder „durchstöbern“. Browser (andere Bezeichnungen: Webbrowser, Internetbrowser) sind spezielle Software-Programme / Apps, mit denen Adressen von Internetseiten eingegeben, aufgerufen und als Webseite dargestellt werden können. Mit einem solchen Programm kann man dann im Internet „surfen“. Die derzeit beliebtesten Browser sind Chrome, Safari, Firefox, Opera und Edge.
Bug
Wörtlich „Käfer", aus dem Englischen [bag]. In der IT bezeichnet Bug ein unerwartetes Problem oder einen Programmfehler, der bei der Programmierung einer Software auftritt. Dieser führt dazu, dass ein Programm nicht wie vorgesehen funktioniert.
In der IT wurde „bug" erstmals im Jahr 1945 erwähnt, als eine Motte in den Zwischenraum zwischen zwei Kontakten flog und von dem Schaltstift festgeklemmt wurde. Der Computer funktionierte anschließend nicht mehr.
Lange bevor Computer entwickelt wurden, nutzten Ingenieure in den USA den Slang-Begriff "bug", um Fehler oder Probleme in Maschinen zu kennzeichnen. Nachweislich wurde der Begriff bereits im Jahr 1889 verwendet, um technische Störungen zu beschreiben.
Das kann an einer fehlerhaften Programmierung liegen, wenn der Programmcode nicht korrekt geschrieben wurde, oder aber die Logik im Code nicht den gewünschten Ablauf unterstützt. Durch unzureichende Tests des Programms vor seiner Veröffentlichung können solche Fehler verborgen bleiben
Fehler in Programmen verärgern nicht nur seine Anwender, sondern können zu Datenverlust führen und können sogar zu einem Sicherheitsproblem führen.
Typische Fehlerquellen sind:
- Syntaxfehler: Fehler in der Schreibweise des Codes, zum Beispiel durch Tippfehler oder vergessene syntaxrelevante Trennzeichen wir Klammern.
- Laufzeitfehler: Fehler, die während der Ausführung des Programms auftreten, zum Beispiel bei Divisionen durch 0.
- Logikfehler: Fehler, die dazu führen, dass das Programm nicht die erwarteten Ergebnisse liefert. Dies geschieht meist dann, wenn nicht alle möglichen Bedingungen in der Programmierung berücksichtigt wurden.
- Datenfehler: Solche Fehler treten auf, wenn falsche oder unerwartete Daten in das Programm eingegeben werden. Die Folge sind inkorrekte Berechnungen, falsche Ausgaben oder Sicherheitslücken.
- Interaktionsfehler: Sobald verschiedene Teile eines Systems nicht korrekt miteinander kommunizieren, kann dies zu inkonsistenten Zuständen oder unerwartetem Verhalten führen, insbesondere in komplexen Systemen mit vielen Komponenten.
Bug Fixes
Bei Bug Fixes oder Bugfixing wird ein Fehler in einem Programm ausgebessert oder behoben. Diesen Prozess bezeichnet man als "Debugging". Als Folge werden dann neuere, korrigierte und so verbesserte Versionen oder Updates veröffentlicht, die zum größten Teil nur dazu dienen, die vorkommenden Fehler zu beseitigen.
Bussystem
Bussysteme basieren im Gegensatz zu Funkverbindungen wie WLAN oder Bluetooth auf Kabeln. Diese werden zum Beispiel in einem Smart Home zusätzlich zu den Stromkabeln unter Putz verlegt. Diese Kabel dienen als Datenleitung, um Informationen von und zu allen angeschlossenen Geräten und Steuereinheiten gleichzeitig zu transportieren. Deshalb kann man mit einem Bussystem ein komplettes Smart Home zentral bedienen und automatisierte Abläufe programmieren.
Die Vorteile eines Bussystems im Gegensatz zu kabellosen Systemen sind der geringere Energieverbrauch und die deutlich höhere Sicherheit, da Funkverbindungen abgehört und manipuliert werden können. Bussysteme sind allerdings in der Installation deutlich teuer und – da in der Wand integriert – weniger flexibel.
Button
Button ist die englische Bezeichnung für Knopf, ausgesprochen [Battn]. Buttons sind an einen Knopf oder an eine Taste erinnernde Schaltflächen auf einem Display, die mit der PC-Maus angeklickt oder mit dem Finger auf einem Touchscreen berührt und so aktiviert werden können (englisch „to touch“). Damit werden bestimmte Befehle oder Aufgaben ausgelöst, wie zum Beispiel ein Programm gestartet.
Byte
Gesprochen [Bait]. Bezeichnet eine Maßeinheit oder Dateneinheit der Digitaltechnik und der Informatik. Ein Byte (B) besteht aus 8 Bits, der kleinstmöglichen Speichereinheit in der digitalen Welt. Diese Maßeinheit wird zum Beispiel oft genutzt, um anzugeben, wie groß eine Datei ist. So wie 1 Meter aus 100 Zentimetern besteht, besteht 1 Byte aus 8 Bit. Die weiteren Einheiten sind dann:
1024 Byte = 1 Kilobyte (kB)
1024 Kilobyte = 1 Megabyte (MB)
1024 Megabyte = 1 Gigabyte (GB)
1024 Gigabyte = 1 Terabyte (TB)
Die Speicherkapazitäten von Festplatten, USB-Sticks, CDs oder Arbeitsspeichern werden in dieser Einheit angegeben.