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29. Juli 2025

Projekt Digitale Bildungsprozesse für ältere Menschen | Fantastische Resonanz im Elisabeth Jaeger Haus

aus dem Intranet Seniorenhilfe Stiftung kreuznacher diakonie, verfasst von Susanne Hilbertz (RUK)

Gruppenbild Elisabeth Jaeger-Haus 2025
v.l.: Siglinde Bröder, Leitung DiBiWohn-Projekt, Amina Galette, Koordinatorin Soziale Betreuung EJH, Ilse Kohl, ehrenamtliche Technikbegleiterin EJH, Dr. Bernhard Müller, Einrichtungsleitung EJH, Diakon Michael Stahl, Einrichtungsleitung EJH i.R., Nicole Damer, Mitarbeiterin DiBiWohn-Projekt, Andreas Schmidt, Technikbegleiter Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest, Ingrid Oster, ehrenamtliche Technikbegleiterin EJH, Diakonin Annette Stambke, Seelsorge und Ehrenamtskoordination EJH

Mit dem bundesweiten Projekt DiBiWohn – kurz für „Digitale Bildungsprozesse für ältere Menschen in seniorenspezifischen Wohnformen der institutionalisierten Altenhilfe“ – wird digitale Teilhabe dort gefördert, wo sie oft am meisten gebraucht wird: in Einrichtungen, in denen Senioren leben. Ziel ist es, älteren Menschen den Zugang zu digitalen Medien zu erleichtern und sie im Umgang mit neuen Technologien zu bestärken.

Im Elisabeth Jaeger Haus (EJH), eine Einrichtung der Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie, stößt das Projekt auf große Begeisterung. Amina Galette, Koordinatorin der Sozialen Betreuung, bringt es auf den Punkt: „Das Projekt DiBiWohnen ist einfach große Klasse!“

Zum Projektabschluss hielten nun Diakonin Annette Stambke, Koordinatorin für die Ehrenamtlichen und für das „DiBiWohn-Café“, sowie Einrichtungsleiter Dr. Bernhard Müller einen Rückblick auf die vergangenen rund vier Jahre. Im Mittelpunkt standen regelmäßige Treffen, bei denen Wissenschaftlerinnen, Betreuungspersonal sowie Seniorinnen und Senioren zusammenkamen. Hier wurden Tablets, Apps und digitale Anwendungen nicht nur ausprobiert, sondern gemeinsam erlernt, diskutiert und weiterentwickelt. Die älteren Teilnehmenden übernahmen dabei eine aktive Rolle: Sie testeten neue digitale Lösungen im Alltag, gaben direktes Feedback – und entwickelten dabei zunehmend Selbstvertrauen im Umgang mit der digitalen Welt.

Was für die Menschen aus Forschung und Wissenschaft zu neuen Erkenntnissen und damit verbundenen Masterabschlüssen führte, bedeutet für die Senioren eine abwechslungsreiche und horizonterweiternde Bereicherung des Alltags. Seit drei Jahren treffen sich Interessierte im Elisabeth Jaeger Haus jeden Monat zum digitalen „DiBiWohn-Café“, wo sich insbesondere die beiden ehrenamtlichen „Technikbotschafterinnen“ Ingrid Oster und Illi Kohl engagieren. Die beiden Frauen haben über den gesamten Projektzeitraum regelmäßig an Video-Schulungen und -Konferenzen teilgenommen, um den eigenen Horizont zu erweitern. Die Kenntnisse im Umfeld von Tablet und Smartphone geben sie kompetent und geduldig an die Senioren weiter, die sich im Umgang mit Apps und Co üben. „Ich hatte in meinem Leben nie einen Computer“, berichtet der 79-jährige Klaus Gemünden. „Jetzt benutze ich ein Tablet für WhatsApp, um mit Verwandten im Kontakt zu bleiben, höre Musik oder mache Übungen zum Gedächtnistraining. Ich habe mein Tablet immer dabei.“

„Gewinn haben aber auch diejenigen, die nicht mehr selbständig die Geräte bedienen können“, erklärt Annette Stambke. „In den Gruppenstunden der Sozialen Betreuung geht die Kollegin mit motivierenden digitalen Anwendungen mit den Teilnehmerinnen auf Weltreise oder besucht deren Heimatorte in Gegenwart oder Vergangenheit. Bei Bewegungsspielen und Gesang von altbekannten Liedern sind alle, auch an Demenz erkrankte, begeistert dabei.“

Die Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Forschungsprojekten, die immer mit neuen Impulsen kamen, hatten schnell verstanden, dass sie sich auf die Praxissituationen vor Ort einlassen mussten. „So entstand ein kreatives Geben und Nehmen auf Augenhöhe und viel soziales Miteinander in einem neuen Bereich. Mit dem bestehenden Pool an Ehrenamtlichen sowie einem neu hinzugestoßen ‚Digital-Botschafter‘ soll das Projekt weitergetragen werden“, so Annette Stambke. Sie lässt die Projektbeteiligten, die dem ganzen Elisabeth Jaeger Haus ans Herz gewachsen sind, nur ungern ziehen.


Offentlicher Anzeiger, Stadt und Kreis Bad Kreuznach, Ausgabe Nr. 177 vom Samstag 2. August 2025, Seite 19, Stadt Bad Kreuznach

Senioren werden für Tablets, Apps und Co. begeistert

Projekt, Digitale Bildungsprozesse für ältere Menschen" stößt im Elisabeth-Jaeger-Haus in Bad Kreuznach auf große Resonanz

Gruppenbild Elisabeth Jaeger-Haus 2025
Bild wie oben, Unterschrift: Sind vom DiBiWohn-Projekt im Elisabeth-Jaeger-Haus begeistert (von links): Siglinde Bröder (Leiterin DiBiWohn-Projekt), Amina Galette (Koordinatorin Soziale Betreuung Elisabeth-Jaeger-Haus), Ilse Kohl (ehrenamtliche Technikbegleiterin EJH), Bernhard Müller (Einrichtungsleiter EJH), Diakon Michael Stahl (Einrichtungsleiter EJH im Ruhestand), Nicole Damer (Mitarbeiterin DiBiWohn-Projekt), Andreas Schmidt (nicht Müller! »Anmerkung des Webmasters«) (Technikbegleiter Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest), Ingrid Oster (ehrenamtliche Technikbegleiterin EJH) und Diakonin Annette Stambke (Seelsorge und Ehrenamtskoordination EJH). Foto: Stiftung Kreuznacher Diakonie/Susanne Hilbertz

 

Bad Kreuznach. Das bundesweite Projekt DiBiWohnen die Abkürzung steht für „Digitale Bildungsprozesse für ältere Menschen in seniorenspezifischen Wohnformen der institutionalisierten Altenhilfe" - fördert digitale Teilhabe dort, wo man sie am meisten braucht: in Einrichtungen, in denen Senioren leben. Im Elisabeth-Jaeger-Haus, einer Einrichtung der Seniorenhilfe der Stiftung Kreuznacher Diakonie, stößt das Projekt auf große Begeisterung.

Wie aus einem Pressebericht der Stiftung hervorgeht, blickten Diakonin Annette Stambke, Koordinatorin für die Ehrenamtlichen und für das DiBiWohn-Café, und Einrichtungsleiter Bernhard Müller zum Projektabschluss auf die vergangenen rund vier Jahre zurück. Im Mittelpunkt standen regelmäßige Treffen, bei denen Tablets, Apps und digitale Anwendungen nicht nur ausprobiert, sondern auch gemeinsam erlernt, diskutiert und weiterentwickelt wurden. Die älteren Teilnehmenden testeten aktiv neue digitale Lösungen im Alltag und entwickelten dabei zunehmend Selbstvertrauen im Umgang mit der digitalen Welt.

Was für die Menschen aus Forschung und Wissenschaft zu Masterabschlüssen führte, bedeutet für die Senioren eine abwechslungsreiche und horizonterweiternde Bereicherung des Alltags. Seit drei Jahren treffen sich Interessierte im Elisabeth-Jaeger-Haus monatlich zum digitalen DiBiWohn-Café, bei dem sich insbesondere die beiden ehrenamthchen Technikbotschafterinnen Ingrid Oster und Illi Kohl engagieren. Die beiden Frauen haben über den gesamten Projektzeitraum hinweg regelmäßig an Videoschulungen und -konferenzen teilgenommen. Die Kenntnisse im Umfeld von Tablet und Smartphone geben sie an die Senioren weiter. „Ich hatte in meinem Leben nie einen Computer", berichtet der 79-jährige Klaus Gemünden. „Jetzt benutze ich ein Tablet für WhatsApp, um mit Verwandten in Kontakt zu bleiben, höre Musik oder mache Übungen zum Gedächtnistraining."

Einen Gewinn hätten aber auch diejenigen, die nicht mehr selbstständig die Geräte bedienen können, erklärt Annette Stambke. „In den Gruppenstunden der Sozialen Betreuung geht die Kollegin mit motivierenden digitalen Anwendungen mit den Teilnehmern auf Weltreise oder besucht deren Heimatorte in Gegenwart oder Vergangenheit. Bei Bewegungsspielen und Gesang von altbekannten Liedern sind alle, auch an Demenz Erkrankte, begeistert dabei."

Die Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Forschungsprojekten hatten schnell verstanden, dass sie sich auf die jeweilige Situation vor Ort einlassen mussten. „So entstand ein kreatives Geben und Nehmen auf Augenhöhe und viel soziales Miteinander in einem neuen Bereich. Mit dem bestehenden Pool an Ehrenamtlichen und einem neu hinzugestoßenen Digital-Botschafter soll das Projekt weitergetragen werden", so Annette Stambke. red

 

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